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* Mediensplitter *
* Mediensplitter 2011 *

* Kleine Auszüge aus den Medien *
Letzte Änderung: Mi. 28. Dezember 2011
 Kranker für Kranke hofft, Sie bekommen dieses Rezept gebacken.

Hier finden Sie
in Abständen Neues!!
Kranker für Kranke wünscht Euch viel Muse
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Archiv-Mediensplitter Berichte aus den News * 2009 *
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Wie immer bei allem hier auf der ganzen Seite an Erklärtem, ist es immer sicherer, wenn Sie bei Problemen einen Arzt hinzu ziehen!!
Kann mir Hartz IV gekürzt werden?
Als alleinerziehende Mutter eines 8- jährigen Kindes habe ich viel um die Ohren und vergessen, meinen Weiterbewilligungsbescheid für Hartz IV rechtzeitig anzugeben. Für diese 10 Tage wurde mir 1/3 (ca. 300 Euro) des monatlichen Betrages gestrichen. Ist das rechtens?
"Beim Weiterbewilligungsbescheid für Hartz IV ist es leider so, dass bestimmte Fristen eingehalten werden müssen", erklärt Katrin Grashoff, Anwältin für Familienrecht. Alle anderen Tätigkeiten müssen dahinter zurückstehen. Wenn Sie einen ausreichend schwerwiegenden Grund (z. B. eigene starke Krankheit, weswegen Sie das Bett oder die Wohnung nicht verlassen durften) haben, trifft Sie keine Schuld, sodass Ihnen das Geld auch für die 10 Tage bewilligt werden muss. Haben Sie die Fristversäumung allerdings selbst verschuldet, zum Beispiel weil Sie schlichtweg keine Zeit dafür gefunden haben, ist das Jobcenter berechtigt, die Leistung entsprechend zu kürzen.
Immer noch Sehnsucht nach der D-Mark
Auch neun Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes wünscht sich nach einer Umfrage immer noch fast jeder Zweite in Deutschland (49 Prozent) die D-Mark zurück. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Kölner You-Gov-Instituts für die Bild-Zeitung hervor. 41 Prozent wünschen sich demnach keine Rückkehr zur deutschen Währung.
In Deutschland und zunächst zehn anderen EU-Ländern hatte der Euro Anfang 1999 die nationalen Währungen abgelöst; drei Jahre später wurden die ersten Euro-Banknoten und -Münzen ausgegeben.
Mittlerweile gehören 16 EU- Länder zur Eurozone, nun kommt Estland hinzu. Der Umfrage zufolge sind 51 Prozent mit dem Euro als Währung nicht zufrieden. Nur 17 Prozent hätten zudem das Gefühl, sie hätten seit der Euro-Einführung persönlich vom Euro profitiert, während 77 Prozent diese Frage mit Nein beantworteten. 67 Prozent der Befragten sorgten sich um die Stabilität des Euro, 56 Prozent fürchteten eine Inflation.
Schwiegermutti ist beliebter als ihr Ruf
Auch neun Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes wünscht sich nach einer Umfrage immer noch fast jeder Zweite in Deutschland (49 Prozent) die D-Mark zurück. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Kölner You-Gov-Instituts für die Bild-Zeitung hervor. 41 Prozent wünschen sich demnach keine Rückkehr zur deutschen Währung.
In Deutschland und zunächst zehn anderen EU-Ländern hatte der Euro Anfang 1999 die nationalen Währungen abgelöst; drei Jahre später wurden die ersten Euro-Banknoten und -Münzen ausgegeben.
Mittlerweile gehören 16 EU- Länder zur Eurozone, nun kommt Estland hinzu. Der Umfrage zufolge sind 51 Prozent mit dem Euro als Währung nicht zufrieden. Nur 17 Prozent hätten zudem das Gefühl, sie hätten seit der Euro-Einführung persönlich vom Euro profitiert, während 77 Prozent diese Frage mit Nein beantworteten. 67 Prozent der Befragten sorgten sich um die Stabilität des Euro, 56 Prozent fürchteten eine Inflation.
Männer schlucken mehr Pillen als Frauen
Männer interessieren sich weniger für ihre Gesundheit als Frauen. Sie betreiben eher Reparatur- als Vorsorgemedizin, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergab. Gesundheit ist für Männer demnach meist gleichbedeutend mit Leistungsfähigkeit: Solange der Körper funktioniert, ist das Interesse an der eigenen Gesundheit eher gering.
Der Umfrage zufolge greifen Männer erst zu Hausmitteln oder frei verkäuflichen Medikamenten. Nach TK-Angaben bekam im Schnitt jeder Mann im vergangenen Jahr Medikamente für umgerechnet 177 Tage verschrieben. Das Volumen sei seit dem Jahr 2000 um fast 24 Prozent gestiegen und liege damit höher als das der Frauen. Fast die Hälfte der Männer verschriebenen Arzneien sind Herz-Kreislauf-Präparate. Frauen erhalten nicht halb so viele dieser Mittel. Dies liege nicht nur am demografischen Wandel, sondern sei vor allem lebensstilbedingt.
Jedem Fünften fehlt die Willensstärke
Gute Vorsätze hat fast jeder. Aber nicht jeder geht davon aus, dass er nicht den eisernen Willen hat, sie auch umsetzen zu können. Fast die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) nimmt sich zum Beispiel vor, im neuen Jahr mehr Sport zu machen. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse KKH-Allianz in Hannover. Zugleich geht aber mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) davon aus, dass er trotz guten Willens nicht mehr Sport treiben wird. Befragt wurden 1.000 Deutsche im Alter von 16 bis 70 Jahren.
Am häufigsten nehmen sich die Befragten Joggen und Walken (46 Prozent), Radfahren (39 Prozent) sowie Schwimmen und Fitnessstudio (je 28 Prozent) vor. Auf mehr Ballsportarten setzen nur 13 Prozent. Dabei braucht es nach Angaben der Kasse gar nicht viel, um sich gesund und fit zu halten: Schon dreimal die Woche jeweils 30 Minuten Bewegung senke das Herzinfarktrisiko um mehr als ein Drittel.
Großfamilie ja - aber bitte ohne Enkel
Die Hälfte der Deutschen würde im Alter gerne mit ihren erwachsenen Kindern unter einem Dach leben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact in Düsseldorf ergeben.
Ein anderes Bild ergibt sich allerdings, wenn die eigenen Kinder ebenfalls Nachwuchs mitbringen: Nur zehn Prozent der Befragten über 50 wären auch bereit, mit Kindern und den quirligen Enkelkindern zusammenzuleben.
Ein ähnliches Bild gibt es auch aus anderer Sicht: Bei den Enkeln nimmt der Wunsch in einer Großfamilie zusammenzuleben, mit dem Alter ab: Bei den 18- bis 29-Jährigen können sich noch 17 Prozent vorstellen, mit den Großeltern in ein Haus zu ziehen. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind es hingegen nur noch zehn Prozent. Am Ende bleibt vom Idealbild der Großfamilie also doch nur wieder die gewohnte Kernfamilie. Für die Studie im Auftrag des Onlineportals Immowelt wurden 1.042 Personen ab 18 Jahren befragt.
Auf Luftreiniger mit Ozon verzichten
Sie sollten deshalb nicht benutzt werden, um den Geruch von Zigarettenqualm zu beseitigen, empfiehlt die Deutsche Lungenstiftung in Hannover. Der Einsatz solcher Ozon-Generatoren ist sogar noch schädlicher als der Qualm selbst: Denn das Reizgas vermischt sich mit dem Nikotin und anderen Bestandteilen des Zigarettenrauchs zu gefährlichem Feinstaub, der besonders tief in die Atemwege eindringt. Das Gemisch transportiert dabei giftige Verbindungen, die zu Asthma führen können. Grundsätzlich sei es der Lungenstiftung zufolge richtig, nicht nur den Geruch des Zigarettenqualms in einem Raum zu beseitigen, sondern auch die gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe.
Wie man einem Burn-out vorbeugt
Wer einem Burnout-Syndrom vorbeugen will, sollte gut für sich selbst sorgen. Das heißt auch, bei der Arbeit nicht zu kritisch mit sich selbst zu sein und nicht immer alles 150-prozentig machen zu wollen, erläutert die Zeitschrift "Naturarzt". Außerdem gelte es, die eigenen Belastungsgrenzen zu akzeptieren und diese anderen Menschen auch mitzuteilen. Sich nicht für alles verantwortlich zu fühlen und sich von überhöhten und idealistischen Vorstellungen zu befreien, ist ein weiterer Baustein. Darüber hinaus tut es der Zeitschrift zufolge gut, auf das zu achten, was einem gut gelingt. Arbeit sollte nie mit nach Hause genommen werden, vor allem nicht, wenn der Betreffende auch in seiner Freizeit noch in Gedanken berufliche Probleme wälzt.
Wenn Männer online shoppen, wird's teuer
Frauen sind die aktiveren Einkäufer im Internet, wie aus der Auswertung von mehreren Millionen Kaufabschlüssen hervorgeht. Fast zwei Drittel der Onlineeinkäufe in Deutschland (64,1 Prozent) werden von Frauen getätigt, zeigt ein Bericht des Unternehmens Deutsche Card Services. Diese Tochter der Deutschen Bank wickelt Onlinetransaktionen ab.
Wenn Männer einkaufen, wird es allerdings im Schnitt deutlich teurer: Sie geben pro Einkauf 71,77 Euro aus, bei Frauen steht unterm Strich ein Durchschnittsbetrag von 57,11 Euro. Diese Daten beruhen auf realen Kaufvorgängen in der Zeit von Oktober 2008 bis Oktober 2009.
Am meisten kaufen die Hessen im Internet ein. Berücksichtigt man die unterschiedliche Bevölkerungsgröße der Bundesländer, folgen auf den weiteten Plätzen Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Schlusslicht ist das Saarland, davor liegen Sachsen, Sachsen- Anhalt, Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen
Frust über Lehrern ist bei vielen Schülern groß
Viele Schüler finden ihren Lehrer ungerecht. Das hat eine Forsa-Umfrage unter 1.000 Eltern mit schulpflichtigen Kindern ergeben. Fast jeder fünfte Befragte (19 Prozent) sagt, dass seine Kinder sich vom Lehrer ungerecht behandelt fühlen. Das Problem wächst, je älter die Kinder sind: So fühlt sich jeder dritte 15- bis 18-jährige
Schüler (33 Prozent) seinen Eltern zufolge durch ungerechte Lehrer unter Druck gesetzt.
Von den Schülern im Alter von sechs bis zehn Jahren sagen das nur 15 Prozent, wie die Techniker-Krankenkasse berichtete. In den alten Bundesländern klagt fast jedes fünfte Schulkind (21 Prozent) über Lehrer, in den neuen Ländern sind es nur sechs Prozent. Das Problem ist vor allem in Großstädten verbreitet: Dort fühlt sich ein Viertel der Schüler (26 Prozent) von Lehrern ungerecht behandelt und ist deshalb gestresst. In kleineren Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern sagt das nur ein Sechstel (16 Prozent) der Schüler.
So viele Milliardäre wie nie zuvor
Rekord bei den Superreichen: Die Zahl der Milliardäre ist zwei Jahre nach der Finanzkrise rasant gestiegen und so hoch wie noch nie. 1.210 Dollarmilliardäre verzeichnet die neue Liste des Wirtschaftsmagazins Forbes - fast 200 mehr als vor einem Jahr. Die drei Reichsten bleiben die Gleichen: Der Telekommunikations-Unternehmer Carlos Slim Helú (71) thront mit 74 Milliarden Dollar (53 Milliarden Euro) auf Platz eins. Dahinter folgen der Microsoft-Gründer Bill Gates mit 56 Milliarden Dollar und der Investor Warren Huffett mit 50 Milliarden Dollar. Erstmals seit Jahren ist unter den ersten Zehn kein Deutscher, dafür zwei Inder und ein Brasilianer. Reichster Deutscher ist der Aldi-Gründer Karl Albrecht, der mit geschätzten 25,5 Milliarden Dollar auf Platz zwölf kommt. "Vor zehn Jahren kam die Hälfte der Milliardäre aus den USA, heute ist es noch ein Drittel", sagte Steve Forbes. Asien habe jetzt mehr Milliardäre als Europa. Und die Hauptstadt der Superreichen ist nicht mehr New York, sondern Moskau.
Glaube an Therapie lindert Schmerzen
Der Glaube versetzt angeblich Berge, vertreibt aber auf jeden Fall Schmerzen! Das hat ein Forscherteam um die Neurologin Ulrike Bingel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nachgewiesen. Vor allem für die Therapie chronischer Schmerzpatienten seien die Erkenntnisse bedeutsam, so Bingel. Würden Patienten gezielter über Therapien aufgeklärt, könnten positive Erwartungen geweckt und negative vermieden werden. An 22 gesunden Probanden zwischen 20 und 40 Jahren zeigten die Wissenschaftler, dass die Erwartung an eine Therapie die Wirkung von Schmerzmedikamenten beeinflusst. Eine Schmerztherapie wirkt deutlich besser, wenn Patienten sich viel davon versprechen. Haben sie dagegen keine oder eine schlechte Erwartung an die Therapie, wird der Schmerz nur wenig oder gar nicht gelindert. Die Erkenntnisse seien besonders für die Therapie von Patienten mit chronischen Schmerzen wichtig, sagte die Forscherin.
Strahlenschutz-Chef gibt Entwarnung
Keine radioaktive Gefahr für Deutschland
Nach den Atomunglücken in Japan rechnet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in keinem Fall mit bedenklichen Strahlenwerten in Deutschland. Die aus Japan kommende Radioaktivität werde hierzulande äußerst gering sein, sagte BfS-Präsident Wolfram König in Freiburg. "Selbst im schlimmsten Szenario werden wir in Deutschland nach derzeitigem Stand keine Werte erreichen, die auch nur an nähernd bedenklich sind." Grund sei die große Entfernung zu den Unglücksreaktoren, die Bauart der Meiler sowie der Unglücksverlauf. Dieser sei mit der Atomkatastrophe von Tschernobyl nicht vergleichbar. Es könne daher für Deutschland schon jetzt Entwarnung gegeben werden. Gemessen wird auf einer Frühwarnstation für Radioaktivität auf dem Schwarzwald-Berg Schauinsland bei Freiburg. Sie ist den Angaben zufolge die einzige derartige Station in Mitteleuropa.
Entspannung - gerne vor der Mattscheibe
Fernsehen ist die bevorzugte Entspannungsmethode vieler Deutscher. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau nannten drei Viertel (73,3 Prozent) der Befragten das Fernsehen. Knapp zwei Drittel der Deutschen (62,4 Prozent) relaxen in der Freizeit regelmäßig mit Musik oder erholt sich bei Treffen mit Freunden (60,7 Prozent). Dann folgen das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften (57 ,3 Prozent), Faulenzen und Nichtstun (52,6 Prozent). Spazieren gehen und Bücherlesen entspannt weniger als die Hälfte der Menschen (44,6 und
43,4 Prozent). Unternehmungen mit der Familie finden nur 35,3 Prozent erholsam, und auch Gartenarbeit ist offenbar nicht so erquickend wie gemeinhin angenommen: Nicht mal jeder Dritte (31,8 Prozent) entspannt sich dabei - einen ähnlichen Erholungswert hat für die Befragten Sport, bei dem sich 30,2 Prozent erholen. Für die Umfrage befragte die GfK Marktforschung 2004 Menschen ab 14 Jahren.
Arbeitsklima vielen wichtiger als Gehalt
Wie zufrieden Berufstätige mit ihrem Job sind, hängt vor allem vom Arbeitsklima ab. Es ist wichtiger als das Gehalt für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben. Für mehr als jeden zweiten Berufstätigen (53 Prozent) hängt die Zufriedenheit im Job vor allem davon ab, ob bei der Arbeit ein gutes Klima herrscht. Etwas weniger als die Hälfte (42) hält die Aufgaben für entscheidend.
Das Gehalt ist nur für rund jeden Dritten (34) der wichtigste Faktor. Alle drei genannten Punkte sind den Berufstätigen aber weniger wichtig als früher: Im ersten Quartal 2011 lagen die Werte im Vergleich zum Vorquartal sowohl beim Klima (damals 57 Prozent), bei den Aufgaben (48) und dem Gehalt (41) deutlich niedriger. Dagegen legen die Befragten nun wieder mehr Wert auf die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes: Jeder Dritte (33 Prozent) hielt dies im Februar für besonders wichtig, drei Monate zuvor war es nur gut jeder Vierte (27).
Kaffee am Morgen gehört einfach dazu
Mehr als die Hälfte der Deutschen trinkt Kaffee zum Frühstück. Unter der Woche tun das 58 Prozent, am Wochenende sind sogar zwei Drittel (66 Prozent) der Menschen Kaffeetrinker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Instituts für Markt- und Sozialforschung Link im Auftrag des Süßwarenherstellers Ferrero in Frankfurt. Andere Getränke liegen weit abgeschlagen dahinter: Nur 19 Prozent der Befragten sind wochentags Teetrinker, 18 Prozent trinken Wasser, 15 Prozent Milch und 13 Prozent Saft.
Gegessen werden morgens vor allem Brotwaren: 77 Prozent verzehren sie während der Woche, 84 Prozent am Wochenende. Herzhaften Brotbelag wählen wochentags 52 Prozent, 62 machen das samstags und sonntags. Süße Brotaufstriche essen 36 beziehungsweise 49 Prozent der Menschen. Für Müsli oder Cornflakes entscheiden sich 14 beziehungsweise zehn Prozent. Befragt wurden 3.000 Menschen im Alter von 14 bis 50 Jahren.
Ehrenamtliche hören gerne mal ein Lob
Soziales Engagement wird nach Ansicht vieler Bundesbürger zu wenig gewürdigt. In einer Umfrage nannten 36 Prozent mangelnde öffentliche Anerkennung als Hauptgrund gegen unbezahlte, freiwillige Arbeit, sagte der Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski. Für 27 Prozent kostet ein Ehrenamt zu viel Zeit. 25 Prozent haben keine Lust, sich dem Regiment der Hauptamtlichen unterzuordnen.
Und 21 Prozent halten ein Ehrenamt ohne finanzielle Gegenleistung fast schon für Ausbeutung. Der Mangel an Anerkennung wiegt schwerer als der Verlust von Zeit oder Geld, folgert Opaschowski aus der Befragung. Vor allem Eltern klagten über eine fehlende gesellschaftliche Anerkennung: Wie sollen Eltern zum Vorbild für Jugendliche werden, wenn sie selbst das Gefühl haben, ausgenutzt zu werden (18 Prozent) oder sich wie Lückenbüßer vorkommen (17 Prozent), erklärte der Zukunftsforscher. Junge Leute erwarteten von einem Ehrenamt soziale Kontakte und Anerkennung.
Paare treten immer später vor den Altar
Brautpaare im Südwesten werden immer älter.
Laut Statistischem Landesamt waren 2009 die Männer beim ersten Gang vor den Traualtar im Schnitt 32,8 Jahre alt und die Frauen 30. Mitte der 80er Jahre waren sie im Schnitt fünf Jahre jünger. Ein Grund sei die längere Ausbildungsdauer. Insgesamt haben sich 2009 knapp 48.400 Paare das Jawort gegeben, gegenüber 60.000 Anfang der 90er Jahre. Der durchschnittliche Altersunterschied bei der Hochzeit betrug vier Jahre.
124 Männer und sieben Frauen entschieden sich aber für Partner, die mindestens ein Vierteljahrhundert jünger waren. Der Anteil Geschiedener, die sich noch einmal trauten, lag im Land 2009 bei 22 Prozent. Immer mehr Deutsche heirateten ausländische Partner: 2009 waren es 15,4 Prozent im Land, rund doppelt so viele wie 1970. Deutsche Frauen gaben sich am häufigsten mit türkischen und italienischen Männern das Jawort. Deutsche Männer gingen den Bund fürs Leben recht häufig mit Türkinnen und Polinnen ein.
Aus der Zeit: Mann als Alleinverdiener
Sechs von 10 Deutschen halten den männlichen Alleinverdiener in der Familie als Auslaufmodel. Das geht aus einer repräsentativen Emnid-Umfrage hervor. Als Grund dafür nennen die meisten Befragten mit dieser Ansicht (40 Prozent), dass der Partner mitverdienen muss, damit das Einkommen reicht. An zweiter Stelle nennen sie das Argument, dass Frauen grundsätzlich berufstätig sein sollten (30 Prozent). Die Gleichberechtigung in Gesellschaft und Beruf ist für 13 Prozent ausschlaggebend.
Dabei spielt die Selbstverwirklichung der Frauen im Osten Deutschlands eine viel größere Rolle als im Rest der Republik. Neben der Ehe halten die meisten Befragten die Gleichstellung anderer Lebensformen für zeitgemäß, wenn Kinder im Haus sind. Dies gilt für Alleinerziehende (87 Prozent), Patchworkfamilien (86 Prozent), nichteheliche (75 Prozent), sowie homosexuelle Partnerschaften (64).
Im Auftrag der Bertelsmann Stiftung sind 1004 Personen ab 14 Jahre befragt worden.
Kleinkinder essen viel zu viel Süßes
Kinder zwischen ein und drei Jahren essen einer Studie zufolge zu viel Fleisch, Wurst und Süßes, trinken aber zuwenig. Statt 0,6 bis 0,7 Liter pro Tag trinken sie nur 0,4 Liter. Auch Gemüse und Vollkornprodukte kommen zu kurz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE). Süßigkeiten liegen mit 50 Gramm pro Tag demnach deutlich über der ratsamen Menge von 25 bis 30 Gramm.
Besonders Kinder ab 2 Jahren schlagen dabei über die Stränge. Die Wissenschaftler hatten die Ernährungsgewohnheiten in 525 repräsentativ ausgesuchten Haushalten mit ein bis drei Jahre alten Kindern untersucht. Gerade im Kleinkindalter bilden sich den Forscher zufolge die Ernährungsgewohnheiten heraus, die, einmal falsch eingeübt, langfristig die Gesundheit beeinflussen. "Beim Übergang vom Brei zum Familienessen übernehmen die Kindern das Essverhalten der Erwachsenen", sagte FKE Wissenschaftlerin Annett Hilbig.
Selbst das Gläschen in Ehren wirkt schädlich
Das berühmte gelegentliche Gläschen Ehren kann entgegen der Volksweisheit unter Umständen doch schon sehr viel sein. Chinesische Forscher fanden heraus, dass bereits geringer Alkoholgenuss das menschliche Gehirn sofort schädigen kann. Dauerhaft sei dieser Schaden aber nicht, heißt es in dieser Studie, die beim 21. Jahreskonkress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon vorgestellt wurde. "Schlechte Nachricht für alle, die sich gerne das eine oder andere Gläschen gönnen - selbst eine kleine Menge Alkohol ist wie ein Faustschlag für das Gehirn, berichtete Lingmei Kong von der Medizinischen Fakultät im chinesischen Shantou. Selbst geringe Alkoholmengen veränderten Stimmung und Verhalten der Testpersonen. Sie waren niedergeschlagen, sprachen schneller, wirkten aufgeregt und litten unter Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Ihnen war 0,45 Gramm Alkohol pro Kilo Körpergewicht verabreicht worden."
Loveparade-Opfer werden entschädigt
Die Opfer der Loveparade-Katastrophe sollen in Kürze Entschädigungen erhalten. Eine Vereinbarung dazu hätten Vertreter der Versicherung Axa und der Stadt Duisburg unterschrieben, teilten beide Seiten mit. Dass die Schuldfrage immer noch nicht geklärt sei, solle nicht zulasten von Opfern und Angehörigen gehen. Bei dem Techno-Spektakel war am 24. Juli 2010 in Duisburg eine Massenpanik ausgebrochen. Dabei starben 21 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Die Axa ist der Haftpflichtversicherer des Veranstalters Lopavent. Insgesamt hätten rund 290 Menschen Schadenersatz eingefordert, sagte ein Axa-Sprecher. Zur Höhe der Ansprüche wollte er keine Angaben machen. Insgesamt habe die Axa aber zehn Millionen Euro Rückstellungen gebildet.
Wackeltest hilft beim Gurkenkauf
Verbraucher müssen zwar nicht mehr auf Gurken, Tomaten und Salat verzichten. Sie sollten beim Kauf aber aufpassen, dass sie sich kein altes Gemüse einhandeln, das aus Angst vor der Seuche nicht gekauft wurde. Frische Gurken erkennt man daran, dass sie sich nicht so leicht biegen lassen. Testen könne man das mit "Wackeltest", sagt Verbraucherschützer Jan Müller. Es genüge, die Gurke an einem Ende anzufassen, aufrecht zu halten und leicht damit zu wackeln. Schwingt sie mit, sei sie nicht mehr frisch.
Geiz macht krank
Zu den Berichterstattungen über EHEC
Die negative, vorschnelle Verurteilung der Bauern im Zusammenhang mit EHEC hat den Landwirten in allen Regionen sehr geschadet und schadet und schadet ihnen noch immer. Warum werden Verbraucher verunsichert und der Handel geschädigt, statt zu zeigen, wie sicher und gesund es ist, Gemüse aus der Region zu essen? Es zeigt sich auch wieder, wie wichtig es ist auf Qualität zu achten. Wieso werden Gurken und andere Gemüse aus dem Ausland bezogen, wo hier gerade Haupternte ist? Wieso verarbeiten Zulieferfirmen für Kantinen, Altersheime, Gaststätten Billigware aus dem Ausland? Da es immer noch wichtig ist, billig statt gesund einzukaufen. Geiz ist geil, oder besser: Geiz macht krank.
Beim Papstbesuch sind 15.000
Helfer im Einsatz.
Vorbereitungen in Freiburg laufen auf Hochtouren.
Beim Besuch von Papst Benedikt XVI Ende September in Freiburg werden mehrere Tausend Helfer im Einsatz sein. Die Behörden gehen von bis zu 15.000 Ordnern, Sanitätern, Polizisten und anderen Einsatzkräften aus. Die Vorbereitungen sind im Zeitplan, sagte Polizeiplanungschef Bertold Fingerlin in Freiburg. Aus Gründen der Sicherheit werde derzeit mit einer maximalen Besucherzahl von 300.000 geplant, hieß es. Es könnten aber auch weniger Besucher kommen. Papst Benedikt XVI. wird am 24. und 25. September Freiburg besuchen. Auf dem Programm steht eine große Eucharistiefeier auf dem Flugplatz sowie ein Abendgebet für Jugendliche auf dem benachbarten Messegelände. Bevor er nach Freiburg kommt, wird der Papst Berlin und das Bistum Erfurt besuchen.
In Freiburg wird der Papst zeitweise von Bundespräsident Christian Wulff begleitet werden. "Unser Ziel wird sein, die Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung so gering wie nur möglich zu halten", sagte Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck (CDU). Es gebe jedoch sehr strenge Sicherheitsauflagen. Klar sei daher schon jetzt, dass weite Teile der Stadt für den Durchgangsverkehr gesperrt werden müssen. "Mit dem eigenen Auto zur Papstmesse zu fahren, das ist keine gute Idee", sagte Neideck. Er geht davon aus, dass 160.000 Menschen im Bus anreisen, bis zu 50.000 mit dem Auto, weitere bis zu 50.000 Menschen mit der Bahn und bis zu 25.000 mit dem Fahrrad kommen. Zu den Papst-Gottesdiensten kommt wegen der Sicherheitsanforderungen nur, wer eine Karte hat. Das Anmeldeverfahren für die Karte läuft noch bis Ende Juni. Die Erzdiözese hatte mitgeteilt, dass sich allein über das Internet bislang etwa 35.000 Menschen eine Karte angemeldet haben.
Herz könnte sich nach Infarkt selbst heilen
Forscher haben im Herzmuskel von erwachsenen Mäusen Zellen entdeckt, die sich mit Hilfe eines kleinen Moleküls in Herzmuskelzellen verwandelt. Sie können abgestorbene Zellen ersetzen und so Schäden im Herzmuskel reparieren, berichten Forscher im Fachblatt Nature. Noch sei der Umwandlungsprozess der Zellen nicht sehr effektiv. Es müssten deshalb andere Moleküle oder Faktoren gesucht werden, die den Vorgang verbessern und sich für zukünftige Infarkt-Therapien beim Menschen eigneten. Es sei aber denkbar, dass in Zukunft einmal Risiko-Patienten zusammen mit den gängigen Herzmedikamenten eine Tablette einnehmen, die ihr Herz auf die Reparatur nach einem möglichen Infarkt vorbereitet, sagte der Leiter der Untersuchung, Paul Riley, laut einer Pressemitteilung der British Heart Fondation (BHF). Wenn es dann tatsächlich zu einem Infarkt komme, könnten die entstandenen Schäden ausgebessert werden.
Erfolgserlebnisse im Job wichtiger als Lob
Im eigenen Arbeitsprozess Fortschritte zu machen: Das motiviert Arbeitnehmer mehr als jedes andere Arbeitsereignis. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern der Harvard Bussines School in den USA. Die Forscher erfassten die alltäglichen Handlungen, Gefühle und Motivationsniveaus von Hunderten Mitarbeitern verschiedener Berufe. Demnach treibt die Mitarbeiter Fortschritt bei der Arbeit am stärksten an, berichtet die Zeitschrift Psychologie heute. Die Chefs haben jedoch ein völlig anderes Verständnis von Motivation. Anerkennung ist für Führungskräfte die unangefochtene Nummer eins der Motivatoren. Finanzielle Anreize, persönliche Unterstützung, Fortschritte bei der Arbeit und klare Ziele wurden erst danach genannt. Damit liegen die Chefs laut den Professoren der Harvard Bussines School völlig falsch: Um ihre Mitarbeiter zu motivieren, sollten sie Fortschritte bei Arbeit erleichtern, die Mitarbeiter unterstützen und sinnvolle Ziele vorgeben.
Paarproblem Fahrstil: Abwechseln hilft
Unterschiedliche Fahrweisen können in Beziehungen zu erbitterten Diskussionen führen. Fährt er wie ein Rowdy, klammert sie sich panisch am Türgriff fest. Fährt sie wie eine Schnarchnase, meckert er die ganze Zeit auf dem Beifahrersitz herum. "Wenn beide sich gegenseitig vorhalten, was der andere falsch macht, hilft das nicht weiter", sagt Psychologe und Paartherapeut Wacker aus Essen. Ein aggressiver Fahrstil sei oft ein Ventil für Druck und Stress im Alltag. "Da muss man gemeinsam überlegen: Wie kann ich das anders loswerden?" Von Holzhacken bis auf einem leeren Parkplatz herumbrüllen sei alles erlaubt. Den Fahrstil des Partners zu ändern, gelinge nur unter bestimmten Voraussetzungen: "Er muss das Gefühl haben, dabei sein Gesicht wahren zu können", erklärt Wacker. Manche lösen das Problem, indem sie auf längeren Strecken abwechselnd fahren. In einigen Fällen müssten sich Paare aber schlicht der Erkenntnis stellen: Das Problem ist unlösbar.
Kaffee macht ab einer bestimmten Menge nicht mehr munterer.
Ab diesem "Break-Point werde man nur noch nervöser, gereizter und könne sich weniger konzentrieren, sagt Lucie Nusbaum vom Verband der Oecotrophologen in Bonn. Eine weitere Tasse fördert dann nicht mehr die Leistungs- oder Konzentrationsfähigkeit. Beides nehme sogar ab. Die vermeintliche Kaffee-Abhängigkeit sei lediglich eine Gewöhnung, sagt die Ernährungsberaterin. Trotzdem gebe es den sogenannten Entzugskopfschmerz: Darunter litten manche Menschen, die ihre gewohnte Kaffee-Dosis nicht erreichen. Das Koffein rege den Blutdruck kurzzeitig an. Wenn kein Nachschub kommt, kann der Kopf dröhnen. Grundsätzlich von Kaffee abraten will Nusbaum nicht."Für Menschen mit sehr niedrigem Blutdruck ist er ist es durchaus ein probates Mittel, um in den Tag zu kommen. Generell gelte: "Kaffee wirkt schnell, kurz und die Wirkung ebbt ab", fasst Nusbaum zusammen.
Siesta gegen das Suppenkoma
Sollten deutsche Arbeitnehmer Siesta halten? Experten haben angesichts der steigenden Arbeitsbelastung die Einführung einer Mittagsruhe in Unternehmen vorgeschlagen. "Kluge Unternehmer wissen, wie wichtig schöpferische Pausen für den Erhalt der Leistungsfähigkeit, Kreativität, und Motivation der Mitarbeiter sind", sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven. In den USA und Japan, aber auch in Österreich habe sich "die Siesta am Arbeitsplatz längst bewährt". Unterstützung für den Vorstoß gibt es von den Krankenkassen. Ursula Marschall, Leiterin des medizinischen Kompetenzzentrum der Krankenkasse Barmer-GEK, sagte: "Gegen das sogenannte Suppenkoma, also die Müdigkeit nach dem Mittagessen, kann der kurze Spaziergang an der frischen Luft genauso gut helfen wie die Viertelstunde Mittagsschlaf." DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach plädiert ebenfalls für die Mittagsruhe.
Kaum ein Deutscher spart für den Notfall
Die Menschen zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen sind offenbar große Optimisten: Kaum ein Deutscher legt nämlich Geld für schwierige Zeiten zurück. Nur etwa drei Prozent der Bundesbürger sparen für Notfälle, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen ergab. Auch die Ausbildung der Kinder ist nur für wenige ein Sparziel (fünf Prozent). Am wichtigsten ist den Befragten demnach die eigene Altersversorgung. Rund 62 Prozent der Bundesbürger legen dafür Geld zur Seite. Gespart wird in vielen Haushalten aber auch für den Konsum (56 Prozent). Und etwa jeder Zweite (51 Prozent) legt das Geld für den Kauf einer eigenen Wohnung oder eines Hauses beiseite. Für die repräsentative Umfrage wurden über 2.000 Bundesbürger im Alter von 14 Jahren und mehr befragt. Die Summe der Prozentanteile ergibt wegen Mehrfachnennungen mehr als 100 Prozent.
Immer junge Menschen leben alleine
Noch nie gab es in Deutschland so viele Single-Haushalte: Vier Millionen Männer und Frauen zwischen 20 und 35Jahren leben in einem Einpersonenhaushalt. Das ist mehr als jeder Vierte (26 Prozent) in dieser Altersgruppe. Vor 20 Jahren lag der Anteil noch bei 17 Prozent, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt leben in Deutschland 16 Millionen Menschen alleine (1991: 11,85 Millionen). Für den Anstieg bei der Gruppe der Jüngeren gebe es mehrere Gründe: Menschen bleiben aufgrund der verlängerten Ausbildungsphase länger allein. Zudem sind immer mehr Erwachsene partner- und kinderlos oder bevorzugen eine Partnerschaft mit getrennten Haushalten. Außerdem wird im Berufsleben hohe Mobilität verlangt, die gerade im mittleren Lebensalter zu mehr Fernbeziehungen führt. Ob auch herumliegende Unterhosen des Partners oder Haare der Freundin im Waschbecken Gründe fürs Alleinleben sind, wurde nicht gefragt.
Eltern großzügiger beim Taschengeld
Kinder in Deutschland können sich über mehr Taschengeld freuen. Viele Eltern sind bereit, dem Nachwuchs wieder etwas mehr für Süßigkeiten, Zeitschriften oder Spielzeug zu geben. Das geht aus der Kids-Verbraucher-Analyse hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Nach zwei Jahren mit eher knapperer Kasse bekommen die Sechs bis 13-Jährigen 20ll im Durchschnitt jeden Monat 24,80 Euro. Das ist fast so viel wie im Rekordjahr 2008, als das Taschengeld bei 25 Euro im Monat lag. Für die Studie hat der Egmont Ehapa Verlag auch erstmals Vorschulkinder befragen lassen. In dieser Gruppe der Vier- bis Fünfjährigen bekommt bereits die Hälfte (51 Prozent) eigenes Geld - im Schnitt sind das 12,11 Euro im Monat. Das meiste Taschengeld fließt in Süßigkeiten, Kekse oder Kaugummi, in Comics oder wird für Eis und Getränke ausgegeben. Insgesamt werden Kinder in Deutschland heuer 1,67 Milliarden Euro Taschengeld bekommen. Im Vorjahr waren das noch 1,58 Milliarden Euro.
Eltern großzügiger beim Taschengeld
Schlanke Gläser, kleine Teller: Wer gegen seine Pfunde kämpft, soll auch soll auch ohne Diät und eiserne Disziplin ans Ziel kommen können. Ein Verbraucherpsychologe aus den USA rät Betroffenen, sich mit Tricks selbst zu überlisten. Eine Möglichkeit sei, die Hauptmahlzeit von einem Salatteller einzunehmen statt vom üblichen großen Teller, ein weitere, den Fernseher beim Abendbrot zu meiden. Also zurück an den Esstisch oder in die Küche, sagte Brian Wansink von der Cornell Universität in Ithaca (US-Bundesstaat New York). "Das Geheimnis ist, die Gewohnheiten zu ändern und ohne großes Nachdenken gesünder zu essen, statt das Essen gedankenlos in uns reinzustopfen." Dazu gehöre auch, verführerische, aber ungesunde Speisen außer Sichthöhe im Kühlschrank oder Regal zu verstauen. Beim Trinken helfe ein schmales hohes Glas, Kalorien zu sparen. Denn kurze dickbauchige Gläser, die eigentlich dasselbe Volumen aufnehmen, verleiten dazu, über den Strich einzuschenken.
Persönlichkeit ändert sich auch im Alter noch
Die Persönlichkeit eines Menschen ist erst mit 30 Jahren weitgehend ausgereift. Dies wird durch eine neue Studie bestätigt.
"Im Allgemeinen ist die Persönlichkeit eines Menschen zwar relativ stabil", erläuterte Mitverfasserin und Diplompsychologin Jule Specht von der Uni Münster.
So habe beispielsweise die im Kindesalter entwickelte Persönlichkeit Auswirkungen auf das Verhalten im Erwachsenenalter. Die Ergebnisse zeigten jedoch, dass sich die Persönlichkeit bis zu einem Alter von 30 Jahren und ab einem Alter von 70 Jahren verändern könne. Demnach haben einschneidende Lebensereignisse wie Heirat oder Geburt darauf Einfluss.
Persönlichkeit ändert sich auch im Alter noch
Die Mehrheit der Deutschen hält Frauen für die besseren Autofahrer. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten teilte bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid diese Einschätzung. Als Begründung hieß es, Frauen ließen sich weniger schnell von anderen Verkehrsteilnehmern provozieren und reagierten in Stresssituationen gelassener als Männer. Nur knapp ein Drittel (29 Prozent) sieht das anders.
Und 16 Prozent glauben, dass fahrerische Qualitäten nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Die übrigen Befragten wollten sich dazu nicht äußern. Ob nun Frauen oder Männer mehr Unfälle bauen, lässt sich statistisch nicht belegen. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hin, die die Umfrage im Zuge der Präventionskampagne "Risiko raus!" in Auftrag gegeben hatte. Sicher sei aber, dass Autofahrer generell ein höheres Unfallrisiko eingehen, wenn sie sich ablenken lassen oder im Wagen die Beherrschung verlieren.
AOK: Fachärzte arbeiten zu wenig für ihr Geld
Niedergelassene Mediziner weisen Vorwürfe des Bundesverbands als Unverschämtheit zurück
Schwere Vorwürfe gegen niedergelassene Ärzte: Sie kassieren laut AOK für die Behandlung von Kassenpatienten zu viel oder arbeiten für das erhaltene Honorar zu wenig. Vor allem Fachärzte bereicherten sich, sagt der designierte Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann. Die kassenärztliche Bundesvereinigung wies den Vorwurf zurück. "Seit Jahren erbringen die 137.000 niedergelassenen Ärzte wesentlich mehr Leistungen, als sie bezahlt bekommen. Jetzt zu behaupten, die Arzte arbeiteten zu wenig, ist eine Unverschämtheit", sagte Vorsitzender Andreas Köhler. Graalmann kritisierte: "Aktuell bringen die Versicherten rund vier Milliarden Euro mehr für die ärztliche Versorgung auf, als sie real dafür bekommen." Vor allem Fachärzte hielten die zugesagte Arbeitszeit für die Behandlung von Kassenpatienten nicht ein. Graalmann forderte die kassenärztlichen Vereinigungen auf, den Missstand zu beenden. Eine von der AOK in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass Hausärzte 47 Stunden in der Woche für ihre Patienten da sind, Fachärzte dagegen nur 39 Stunden. Dennoch bekämen die Arzte ein Honorar, "das dem mit 51
Stunden kalkulierten Lohn entspricht, so Graalmann.
Abgeschürfte Haut muss gut gereinigt werden
Vom Rad gestürzt, auf dem Gehweg gestolpert und hingefallen, beim Schwimmen im See einen Stein gestreift - wer sich die Haut abschürft, sollte die Wunde richtig versorgen. Eine Schürfwunde muss vorsichtig, aber gründlich gereinigt werden. Sie sollte nicht berührt oder sauber gewischt werden. "Besser ist es, sie mit viel Wasser oder Kochsalzlösung auszuspülen", sagt Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Größere Fremdkörper wie Steinchen werden mit einer desinfizierten Pinzette entfernt oder vom Arzt mit einer sterilen Bürste ausgebürstet. Desinfektionsmittel ohne Alkohol brennen nicht in der Wunde und sind deshalb vorzuziehen. Um die Wunde abzudecken, gibt es trockene oder feuchte Wundauflagen."Trockene Wundauflagen wie Pflaster oder Mullbinden verkleben mit der Wunde, deshalb ist das Ablösen schmerzhaft", erklärt die Apothekerin.
"Die Schmerzenlassen sich verringern, wenn man die Wundauflage vor dem Entfernen mit Kochsalzlösung durchtränkt." Eine gute Alternative sind Gelpflaster die die feuchten unterstützen. Sie bleiben mehrere Tage lang auf der Wunde. Für kleine Alltagsverletzungen gibt es Sprühverbände oder selbsttrocknende Gele, die auf die Verletzung aufgestrichen werden. Hört die Wunde nach einigen Minuten nicht auf zu bluten, muss ein Arzt konsultiert werden, denn es können Sehnen oder Nerven geschädigt sein. Selbst bei harmlos aussehenden, kleinen Wunden besteht die Gefahr einer Tetanusinfektion. Dagegen hilft eine Impfung, die alle zehn Jahre erneuert werden sollte.
Jeder Fünfte fühlt sich im Job fehlbesetzt
Die einen wünschen sich bei ihrer Arbeit mehr Verantwortung und hätten gern eine verantwortungsvolle Tätigkeit oder gar eine Führungsposition. Die anderen würden lieber Verantwortung und Arbeit abgeben, weil es ihnen zu viel wird. Rund jeder fünfte Erwerbstätige (22 Prozent) fühlt sich im Job nicht richtig eingesetzt. Das hat eine repräsentative Befragung von Arbeitnehmern der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin ergeben. Danach sagte rund jeder Neunte (elf Prozent), er sei
mit seinen Aufgaben überfordert.
Genauso viele gaben an, in der Arbeit unterfordert zu sein. Dabei beklagen die, die sich unterfordert fühlen, vor allem wenig anspruchsvolle Aufgaben (53 Prozent), mangelnde Verantwortung (48 Prozent) sowie wenig Abwechslung bei der Arbeit (37 Prozent). Die vom Job Überforderten leiden an einem hohen Arbeitspensum (73 Prozent) und zu viel Verantwortung (35 Prozent). Viele sehnen sich zudem nach mehr Routine (30 Prozent).
Ärztepräsident für Medizin nach Rangliste
Der neu gewählte Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery hat einen weiteren Vorstoß unternommen und für eine Art Ranglisten-Medizin geworben. Danach soll die Behandlung bestimmter Krankheiten und Leiden Vorrang vor anderen haben - festgemacht an bestimmten Indikatoren, Patientengruppen oder Verfahren. Dies sei "die einzige Methode", die vorhandenen Gelder gerecht einzusetzen. Montgomery nannte das eine "ehrliche Priorisierung" medizinischer Behandlungen statt "heimlicher Rationierung". Die Ranglisten-Kriterien und den dazu notwendigen Konsens sollte seinen Vorstellungen zufolge ein Gesundheitsbeirat erarbeiten, in dem
Ärzte, Ethiker, Juristen, Gesundheitsökonomen, Theologen, Sozialwissenschaftler und Patientenvertreter gemeinsam Empfehlungen entwickeln. Schon dies ist ohne heftigen Streit nicht denkbar. Die letzte Entscheidung sei - so der Ärztekammer-Präsident - politisch zu treffen und zu verantworten.
Schenken macht so richtig glücklich!
O du fröhliche: Andere zu bescheren, sorgt für gute Laune. Jedenfalls, wenn sich der Gebende Mühe gegeben hat und sich der Beschenkte freut. Das belegen Studien immer wieder. In drei von vier Partnerschaften kümmern sich laut einer
Forsa-Umfrage Frauen um den Geschenkemarathon. 74 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie die Geschenke für Verwandte und Freunde alleine besorgen. Die Männer sehen das anders: In der Umfrage, die im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt wurde, meinten 43 Prozent, dass sie mithelfen. Vier Prozent der Männer gaben an, die Präsente allein zu besorgen. Männer sind also eher Drückeberger - was vielleicht auch daran liegt, dass sie nur wenig Übung im Beschenken haben. Denn das passende Geschenk zu finden, ist gar nicht so leicht. Beim Schenken sollte keinesfalls rüberkommen, dass man sich beim Aussuchen zu wenig Gedanken gemacht hat, sagt die TK-Diplom-Psychologin Ellen Basner.
Jedes fünfte Auto fällt erstmal durch
Nicht jedes Auto in Deutschland schafft den Tüv beim ersten Anlauf: Jeder fünfte Pkw fällt bei der Pflichtuntersuchung des Tüv zunächst durch größere Technikprobleme auf. An 19,7 Prozent der Fahrzeuge wurden erhebliche Mängel festgestellt, etwas mehr als im Vorjahr mit 19,5 Prozent, wie der Verband der
Technischen Überwachungsvereine mitteilte. Das bedeute, acht Millionen Pkw mussten erst in die Werkstatt, ehe sie die Plakette bekamen. Leichte Mängel hatten 26,3 Prozent der Wagen, komplett ohne Beanstandungen waren 53,9 Prozent. Besonders viele Probleme entdeckten die Prüfer an Beleuchtung, Achsen, Bremsleitungen und Schläuchen. Für die Übersicht wurden acht Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2010 und Juni 2011 ausgewertet. Bei neueren Wagen, die bis zu drei Jahre alt waren, hatten der Übersicht zufolge 5,9 Prozent erhebliche Mängel. Am besten schnitt bei den jüngeren Fahrzeugen erneut der Toyota Prius ab.
Väter arbeiten länger als kinderlose Männer
Männer mit Nachwuchs daheim bleiben jeden Tag länger am Arbeitsplatz als ihre Kollegen ohne Kinder. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Die Arbeit als Flucht vor Kindergeschrei?
Aber nein! Grund sind lt. Studie schlichtweg die finanziellen Verpflichtungen: "Wenn Mütter nach der Geburt eines Kindes ihre Erwerbstätigkeit reduzieren, dann fangen viele Väter das fehlende Einkommen mit einer längeren Arbeitszeit auf", erklärt Martin Bujard vom BiB. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vätern über die gesamte Dauer ihres Erwerbslebens hinweg höher als die von kinderlosen Männern. Väter im Alter von 25 bis 39 Jahren arbeiten pro Woche zwei Sunden länger. In der Altergruppe der 40- bis 59-Jährigen beträgt die wöchentliche Mehrarbeit sogar knapp fünf Stunden. Diese Entwicklung widerspricht jedoch den Wünschen der meisten Väter: Sie würden gern mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen.
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