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Kranker für Kranke * Frage & Antworten * SOZIALES *
* Gesundheit * * Mediensplitter 2012 *

* Kleine Auszüge aus den Medien *
Letzte Änderung: Mi. 16. Mai 2012
Kranker für Kranke wünscht sich, daß auch etwas zu Ihrem Thema dabei ist.
Sie können aber auch auf vergangene Seiten zurück greifen!
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Kranker für Kranke wünscht Euch viel Muse
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Berichte aus den Medien * 2012 *
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Wie immer bei allem hier auf der ganzen Seite an Erklärtem, ist es medizinisch immer sicherer, wenn Sie einen prof. ärtztlichen Rat hinzu ziehen!!
Alle Infos hier sind nicht als Rechtsberatung zu sehen!!
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* Mehr Bewegung für ein längeres Leben *
Gute Vorsätze für das neue Jahr müssen gar nicht so hochgesteckte Ziele sein:
Schon 15 Minuten Bewegung am Tag reichen offenbar, um die Lebenserwartung um drei Jahre zu verlängern. Dieses Mindestmaß an Bewegung senke bereits das Risiko für einen Schlaganfall sowie für Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes, erläutern die Gesellschaft für Neurologie und Schlaganfallgesellschaft in Berlin. Sie berufen sich auf eine Studie mit mehr als 400.000 Teilnehmern in Taiwan, deren Gesundheitszustand im Durchschnitt über einen Zeitraum von acht Jahren beobachtet wurde. Dabei ergab sich, dass schon diejenigen mit geringer Aktivität - also 15 Minuten Bewegung am Tag - einen erheblichen Nutzen für ihre Gesundheit hatten im Vergleich zu Menschen, die völlig untätig waren: Ihre Sterberate war um 14 Prozent geringer als die der trägen Personen. Außerdem hatten sie - umgerechnet auf ein Alter von 30 Jahren - eine durchschnittlich um drei Jahre höhere Lebenserwartung.
* Mia und Ben sind die beliebtesten Namen *
Leon führt nicht länger die Spitze der beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen an.
2011 hat Ben den bisherigen Favoriten Leon auf Platz zwei verdrängt. Bei den Mädchen bleibt auch in diesem Jahr Mia der beliebteste Name. Zum dritten Mal in Folge haben frischgebackene Eltern für ihre Mädchen diesen Vornamen am häufigsten gewählt. Das hat der Hobbynamensforscher Knud Bielefeld gestern mitgeteilt. Bei den Mädchen steht auf Platz zwei Emma, gefolgt von Hanna/Hannah und Anna. Lukas/Lucas und Finn/Fynn belegen die Plätze drei und vier der Jungensliste. In diesem Jahr wertete Knud Bielefeld insgesamt 162.943 Geburtsmeldungen von 427 Standesämtern, Geburtshäusern und Kliniken aus - das ist rund ein Viertel aller 2011 in Deutschland geborenen Babys. Eine offizielle Statistik über Vornamen gibt es nicht;
eine ähnliche Liste der beliebtesten Vornamen der Gesellschaft für deutsche Sprache beruht ebenfalls auf Stichproben.
* Krankheiten sind beim Smalltalk tabu *
Wer sich krank zur Arbeit schleppt, sollte seinen Kollegen besser nicht so genau die persönliche Leidensgeschichte erzählen.
Wie schlimm etwa der Husten in der vergangenen Nacht war, wollen die Arbeitskollegen nicht detailliert wissen. Krankheiten seien generell kein Small-Talk-Thema, erklärt Imme Vogelsang, Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) aus Hamburg. Das könne sonst für die anderen unangenehm werden. Gerade bei Durchfall und Magenproblemen werde es schnell unappetitlich. Stattdessen sollte man lieber sagen: "Ich hatte etwas mit dem Magen", rät die Etikette-Expertin. Wer sich selbst zurückhält, aber einen laut leidenden und hustenden Arbeitskollegen im Büro sitzen hat, hat nur eine Chance: Er sollte schnell das Thema wechseln. Man könnte das Gespräch darauf lenken, was gut gegen Erkältungen hilft. "Man kann ja zum Beispiel sagen: Viele Vitamine und viel frische Luft, das hilft bei mir immer", empfiehlt Vogelsang.
* Im Winter auch an die Hautpflege denken *
Extreme Bedingungen gerade beim Skifahren
Beim Wintersport ist vor allem die Gesichtshaut extremen Bedingungen ausgesetzt, deshalb sollte auch auf ausreichende Pflege geachtet werden. Die an sich schon niedrigen Temperaturen werden beim schnellen Abfahrtslauf als noch kälter empfunden und der Fahrtwind senkt die Hauttemperatur weiter ab. Hinzu kommt eine starke UV-Strahlung im Hochgebirge. Der Schnee wiederum reflektiert die Sonnenstrahlen. Deshalb sollten Wintersportler ein starkes Sonnenschutzmittel oder gar einen UV-Blocker verwenden. Wichtig ist auch, die Lippen mit einem Sunblocker zu schützen. Generell sollte die durch Kälte und trockene Raumluft strapazierte Haut mit Fettcreme geschützt werden. Dies empfiehlt das Onlineportal
www.gesundheit.de
* Krankheiten sind beim Smalltalk tabu *
Wer sich krank zur Arbeit schleppt, sollte seinen Kollegen besser nicht so genau die persönliche Leidensgeschichte erzählen.
Wie schlimm etwa der Husten in der vergangenen Nacht war, wollen die Arbeitskollegen nicht detailliert wissen. Krankheiten seien generell kein Small-Talk-Thema, erklärt Imme Vogelsang, Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) aus Hamburg. Das könne sonst für die anderen unangenehm werden. Gerade bei Durchfall und Magenproblemen werde es schnell unappetitlich. Stattdessen sollte man lieber sagen: "Ich hatte etwas mit dem Magen", rät die Etikette-Expertin. Wer sich selbst zurückhält, aber einen laut leidenden und hustenden Arbeitskollegen im Büro sitzen hat, hat nur eine Chance: Er sollte schnell das Thema wechseln. Man könnte das Gespräch darauf lenken, was gut gegen Erkältungen hilft. "Man kann ja zum Beispiel sagen: Viele Vitamine und viel frische Luft, das hilft bei mir immer", empfiehlt Vogelsang.
* Warum wir uns oft die Augen reiben. *
Ursachen Schlafmangel und trockene Luft
"Elf Feinde hat das Auge: zehn Finger und ein Tuch", behauptet ein Bonmot unter Augenärzten.
Denn wenn man sich die Augen reibt und die Finger dabei die Augenoberfläche berühren, können Keime ins Auge gelangen. Das Augenreiben bringt aber laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschland keine wirkliche Besserung - gegen Müdigkeit hilft nur der Schlaf, trockenen Augen kann dagegen ein Spaziergang an der frischen Luft Linderung bringen. Müde Augen können auch die Folge einer Blickmonotonie sein, wie sie bei konzentrierter Arbeit am Computer, beim Fernsehen oder beim Autofahren auftritt. Trockene Luft etwa in geheizten Räumen kann die Beschwerden noch zusätzlich verstärken. Sich beständig die Augen zu reiben, ist keine Lösung für trockene Augen - im Gegenteil: Geraten dabei Keime ins Auge, kann sich die ohnehin schon gereizte Augenoberfläche erst recht entzünden. Mit künstlicher Tränenflüssigkeit lassen sich die Beschwerden in den meisten Fällen gut beheben. Dabei ist es sinnvoll, das
"Trockene Auge" zunächst vom Augenarzt abklären zu lassen. Er kann feststellen, ob das Problem auf zu geringe Tränenproduktion zurückgeht oder ob die Tränenflüssigkeit möglicherweise aufgrund einer Störung, der Zusammensetzung des Tränenfilms zu schnell verdunstet.
* Schnupfen: Berühren tabu, Küssen erlaubt *
Brigitte Bardot weiß es schon seit vielen Jahren: "Wenn der Kuss gesundheitsschädlich wäre, wie Gesundheitsapostel immer wieder behaupten, wäre ich schon längst tot."
Das hat jetzt auch die Techniker Krankenkasse (TK) bestätigt: Falls Sie zu denjenigen gehören, deren Schatz gerade eine Erkältung hat, gibt die TK Entwarnung: Küssen ist weiterhin erlaubt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Erreger kaum eine Chance haben, sich von Mund zu Mund zu übertragen. Das liegt daran, dass Erkältungsviren über den. Speichel in den Magen gelangen - und dort von der Magensäure abgetötet werden. Viel gefährlicher als ein leidenschaftlicher Schmatzer ist dagegen der Hautkontakt wie beispielsweise das Händeschütteln oder, Händchenhalten: Erkältungserreger können auf der Haut mehrere Stunden überleben. Reibt man sich dann die Augen oder berührt seine Nase, kann das schon ausreichen, um den Viren einen sicheren Weg in den Körper zu bahnen.
* Trockene Fußhaut braucht sehr viel Pflege *
Nur milde, rückfettende Produkte empfohlen
Rissige und spröde Haut an den Fersen lässt sich durch eine Extraportion Pflege vermeiden. Gereinigt werden die Füße am besten mit milden, rückfettenden Produkten, rät die Hautärztin Anne Hundgeburth vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Berlin. Außerdem sollte man die Füße zweimal täglich großzügig mit Mitteln eincremen, die Harnstoff, Ammoniumlaktat, Hyaluronsäure oder Glycerin enthalten. Sie halten die Feuchtigkeit in der Haut, so dass diese geschmeidig bleibt. Fetthaltige Salben dagegen dichten die Haut zu sehr ab, der Schweiß kann nur unzureichend verdunsten. Risse entstehen vor allem an Stellen mit stark verdickter Hornhaut und Schwielen, die sich durch schlecht sitzende Schuhe oder Fehlstellungen der Füße entwickeln können. Die Hornschicht wird dann oft spröde, trocken und rissig. Auch Senioren und Menschen mit Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Zinkmangel, Schuppenflechte oder Neurodermitis sind davon gefährdet. Schon wenn sich Hautrisse zeigen, spätestens aber bei entzündeten Rissen, brennenden Rötungen oder schmerzhaften Schwellungen sollten Betroffene Hundgeburth zufolge zum Hautarzt gehen. Wer sich an einer Selbstbehandlung versucht, könne sich Verletzungen und Infektionen einhandeln.
* Geistig fit durch Spaß und Bewegung *
Geselligkeit und Bewegung können auch im Alter die Lernfähigkeit verbessern.
Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Neurophysiologen der Universität Bochum. Die Forscher untersuchten an Mäusen die Aktivität von Nervenzellen im Hippocampus, einer Gehirnregion, die für das Langzeitgedächtnis wichtig ist. Das Ergebnis lasse sich auch auf den Menschen übertragen, so die Wissenschaftler.
Die Hirnforscher stimulierten Nervenzellen von Mäusen, die in aufwendig ausgestatteten Käfigen mit Röhren, Laufrädern, Bällen und anderem Spielzeug lebten. Nach nur zwei Wochen in dieser Umgebung zeigten die Tiere eine bessere Lernfähigkeit als ihre Artgenossen, die in einer langweiligen Standardumgebung untergebracht waren. Der Effekt sei aber nur eingetreten, wenn die Mäuse ihren Käfig mit anderen Artgenossen geteilt hätten, erklärten die Forscher. Auch bei älteren Tieren hätten sich die sozialen Kontakte und die anregende Umgebung positiv auf die Lernfähigkeit ausgewirkt.
* Treppen steigen gegen den Schnupfen *
Treppen steigen ist in Erkältungszeiten gleich in doppelter Hinsicht gesund.
Denn erstens tut ein bisschen Bewegung gut, und zweitens bekommen Mitarbeiter so keine Niesattacken von kranken Kollegen im Fahrstuhl ab. Um sich nicht anzustecken, sollten Berufstätige erkälteten Menschen generell nicht zu nahe kommen, rät Thomas Aßmann vom Deutschen Hausärzteverband. Wer sichergehen will, verzichtet im Bürogebäude daher auf den Aufzug und nimmt die Treppe, um mit Erkrankten nicht in Kontakt zu geraten. Immer gut ist es, sich häufig die Hände zu waschen. Wer viel in vollen Bussen oder Bahnen unterwegs ist, dem rät Aßmann, sich in Türnähe aufzuhalten: "Nahe dem Ausgang ist die Luftzirkulation besser: Die virenbelastete Luft wird schneller ausgetauscht", erklärt der Facharzt für Innere Medizin aus Lindlar bei Köln. Niest jemand in unmittelbarer Umgebung, sollte man sich wegdrehen.
* Schlummer-Gen lässt uns länger schlafen *
Der Schlafbedarf liegt auch in den Genen.
Menschen mit einer bestimmten Variante des Gens ABCC9 ruhen länger pro Tag
als andere, berichtete die Apotheken-Umschau mit Verweis auf eine internationale Studie. Ein Team um die Chronobiologen Till Roenneberg und Karla Allebrandt von der Ludwig-Maximilians-Universität München hatte 4.000 Menschen von Estland bis Italien untersucht. Vier Prozent der Europäer haben demnach von ihren Eltern die Langschlafvariante geerbt. Sie ruhen im Durchschnitt 24 Minuten pro Tag länger als Menschen ohne diese Genvariante. Zudem schlafen sie 18 Minuten länger als Menschen, die die Langschlafvariante nur von einem Elternteil geerbt haben. Schlaf sei zudem von weiteren Genen und anderen Faktoren wie dem Alter abhängig. Die Langschlafvariante sei auch bei Fruchtfliegen verbreitet, hatte die Universität kürzlich mitgeteilt. Blockierten die Forscher deren Genaktivität, schliefen die Fliegen kürzer.
* Wie es zu einem Muskelkater kommt *
Am Tag nach dem Sport erleben es viele: Da schmerzen plötzlich Muskeln, von denen man gar nicht wusste, dass es sie gibt.
Aber wodurch entsteht der Muskelschmerz, im Volksmund "Muskelkater genannt"? Längst widerlegt ist die Vorstellung, dass Salze der Milchsäure, die bei hoher Anstrengung im Muskel entstehen kann, für die Beschwerden ursächlich sind. Tatsächlich handelt es sich beim Muskelkater um die Folgen winziger Einrisse an den Muskelfasern.
Professor Dieter Böning vom Institut für Sportmedizin der Uniklinik Benjamin Franklin in Berlin hat sich viele Jahre mit der Entstehung von Muskelkater befasst und seine Erkenntnisse auch anhand von elektronenmikroskopischen Untersuchungen bewiesen. Seiner Ansicht nach kann Muskelkater durch folgende Ursachen auftreten: besondere körperliche Aktivität nach langer Pause, neue ungewohnte sportliche Übungen, sehr starke Belastungen bei sonst gewohnten Übungen und Muskelkrämpfe. Dass die Schmerzen nicht sofort auftreten liegt daran, dass die Enden der Schmerznerven außerhalb der Muskelzelle im Bindegewebe liegen.
* Allergien belasten im Alltag *
Ärzte: Neurodermitis ist eine chronische Krankheit
Jeder Dritte in Deutschland hat nach Berechnungen von Hautärzten eine Allergie. Am häufigsten kommt Heuschnupfen vor.
Nach einer Forsa-Umfrage für die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DGG) unter 1.000 Bundesbürgern empfindet rund die Hälfte der Allergiker (53 Prozent) ihr Leiden als belastend. Ein
Fünftel fühlt sich durch Allergien bei der persönlichen Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Das trifft vor allem auf Heuschnupfen zu. In geringerem Maß spielten juckende Hautausschläge wie Neurodermitis, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Asthma und Kontaktallergien eine Rolle, teilte die DGG in Berlin mit. "Wir wünschen uns, dass Neurodermitis als schwere chronische Krankheit anerkannt wird", sagte Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie am Hamburger Universitätsklinikum. Unter Neurodermitis leiden nach DDG-Zahlen rund 15 bis 20 Prozent der Kinder in Deutschland und zwei Prozent der Erwachsenen.
* Eheleute werden sorgloser alt *
Verheiratete haben einer Umfrage zufolge weniger Angst vor dem Alter als Singles oder unverheiratete Paare.
Altersarmut befürchten nur 31 Prozent der in einer Ehe lebenden Männer und Frauen; dagegen liege dieser Anteil bei Menschen, die in eheloser Partnerschaft zusarnmenleben, bei 42 Prozent. Das geht aus einer von der Zürich-Gruppe Deutschland in Auftrag gegebenen Umfrage hervor. Demnach scheint der Trauschein auch mehr emotionale Sicherheit für den Lebensabend zu schaffen. Nur 29 Prozent der Verheiraten fürchteten sich vor Einsamkeit im Alter. Bei unverheirateten Paaren seien es 43 Prozent, ähnlich viele wie unter Ledigen. Dennoch verbinden viele Ängste mit dem Altwerden. So fürchten sich acht von zehn Befragten vor Krankheiten im Alter. 44 Prozent sorgen sich, sie könnten im fortgeschrittenen Alter Angehörigen zur Last fallen 41 Prozent treibt die
Sorge um, sie könnten als betagte Senioren ihre Lebensfreude verlieren.
* Gefäßerkrankungen *
Krampfadern und ihre Vorstufen betreffen mindestens ein Drittel der Bevölkerung.
Frauen sind dabei dreimal häufiger betroffen als Männer. Bereits mit 30 Jahren können erste Symptome auftreten. Dabei sind sich die Ärzte heute einig, Krampfadern sind nicht nur, wie häufig angenommen, ein Schönheitsproblem, sondern haben einen ernsten Krankheitswert. Vor allem, wenn die Erkrankung fortschreitet, kommt es durch die Störung des Blutabflusses zu einer Druckerhöhung im peripher-venösen Bereich. Dieser kann zu schweren Schäden im betroffenen Bein führen. Meist zeigen sich die Veränderungen anfangs nur in leichten Symptomen wie einer einseitig verstärkten Schwellung des Beines, Juckreiz oder nächtlichen Wadenkrämpfen. Durch Vernarbung der Haut und der Unterhautstrukturen sowie durch Ablagerung können auch größere Probleme auftreten, bis hin zum offenen Bein. Deshalb sollten Krampfadern rechtzeitig therapiert werden.
Es gibt verschiedene Methoden der Behandlung
Den Gefäßchirurgen stehen dabei eine ganze Reihe von minimalinvasiven Möglichkeiten zur Verfügung. Oft wird auf verschiedene Methoden verwiesen: Das Ziehen der Krampfadern wird sehr häufig angewandt. Es gibt aber auch schonendere Verfahren. Möglich ist auch eine Lasertherapie oder die endovenöse Radiofrequenztherapie und die Sklerotherapie.
* Auf Alarmsignale des Körpers achten *
Entzündungen können verschiedene Ursachen und Auswirkungen haben
Schmerzen, ein geschwollenes Gelenk oder eine gerötete Hautstelle - all das kann auf eine Entzündung hinweisen. Eigentlich gibt es kein Körperteil und kein Organ, das nicht davon betroffen sein kann: vom entzündeten Zehennagel bis zur Hirnhautentzündung. Eine Entzündung ist - ganz allgemein gesagt - eine Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf einen Reiz. Wird Gewebe geschädigt - sei es durch Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren, durch äußere Verletzungen oder durch das Einwirken von Chemikalien oder Strahlung -, antwortet
der Körper mit einer Entzündung. Diese äußert sich meist mit den
gleichen Symptomen: Der betroffene Bereich rötet sich, schwillt an
und wird warm. Oft gehen Entzündungen auch mit Schmerzen einher und können, wenn sie lange anhalten, letztlich zu Funktionseinschränkungen führen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn man ein entzündetes Gelenk nicht mehr richtig bewegen oder bei einer Bronchitis nicht mehr so leicht durch atmen kann. Eine Entzündung ist grundsätzlich ein höchst komplexer Prozess des Abwehrsystems des Körpers gegen Angriffe aller Art. Das Ziel einer Entzündung ist stets, den "Schädling" und seine Folgen aus dem Körper zu vertreiben. Dies passiert zum Beispiel bei einem Schnupfen, bei dem die Nasenschleimhäute entzündet sind. Das Nasensekret soll die Schnupfenviren schnell aus dem Körper ausschwemmen.
* Bereits langsames Gehen beugt Diabetes vor *
Risiko Bewegungsmangel und Übergewicht
Dabei reiche es schon aus, langes Sitzen gelegentlich mit ein Paar Schritten zu unterbrechen, um den Zucker- und Fettstoffwechsel günstig zu beeinflussen. Darauf weist Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hin. Eine aktuelle Untersuchung aus Australien mit übergewichtigen Erwachsenen bestätigt das: Studienteilnehmer unterbrachen langes Sitzen alle 20 Minuten und gingen für jeweils zwei Minuten bei einer Geschwindigkeit von nur 3 oder 6 Kilometer pro Stunde auf einem
Laufband. Dieses Gehen senkte sowohl den Blutzucker als auch
den Insulinspiegel messbar im Vergleich zu einer zweiten Gruppe
von Testpersonen, die fünf Stunden, mit Unterbrechung für
Toilettengänge, sitzen mussten. Wer sich mehr bewegen will, dem
rät Wesiack zu Ausdauersportarten, die, wie Joggen, Nordic Walken und Schwimmen, das Herz-Kreislauf-System beanspruchen. Optimal sei es, sich mindestens fünfmal pro Woche für eine halbe Stunde körperlich zu betätigen.
* Mit Klebezetteln spielend abnehmen *
Schlechte Gewohnheiten will doch jeder ablegen.
Wenn da nur nicht der innere Schweinhund wäre. Klebezettel könnten die Lösung sein. "Das klingt erst einmal komisch. Es funktioniert aber", sagt der Karriereberater Dirk Schmidt aus Düsseldorf.
Berufstätige etwa, die mehr Sport machen wollen, um abzunehmen, sollten sich einen Leitsatz wie: "Ich gehe einmal pro Woche joggen" überlegen und auf Klebezettel schreiben, die sie überall in der Wohnung verteilen und auch ins Auto kleben können. Durch die ständige Konfrontation mit dem Vorsatz würden die heue Gewohnheit dann viel schneller verinnerlicht. Wichtig sei, die Klebezettel in der Farbe zu wählen, die auch die Lieblingskleidung hat. Wer also am liebsten einen blauen Blazer trägt, sollte sich für blaue Klebezettel entscheiden. Die Idee dahinter: jedes Mal, wenn der blaue Blazer getragen wird, entstünde eine Querverbindung und vor dem geistigen Auge tauche der blaue Klebezettel mit dem neuen Vorsatz auf.
* Krankenkasse: Für Senioren werden Pillen zum Risiko *
Überhöhte Dosis oder gefährliche Medikamenten-Cocktails:
Fälle von Arzneimittelvergiftung häufen sich.
Die Einnahme von täglich oft mehreren Medikamenten überfordert nach
Angaben der Techniker Krankenkasse (IK) viele Senioren. lm Jahr
2010 mussten 1.100 Menschen über 65 mit Arzneimittelvergiftungen in den Kliniken im Südwesten stationär behandelt werden, zwei Drittel davon Frauen. Laut Techniker Kasse handelt es sich überwiegend um Beruhigungsmittel, Herz-Kreislauf-Medikamente, Antidepressiva sowie
Magen-Darm-Substanzen. Sie werden mit überhöhter Dosis eingenommen oder bilden in Kombination mit Schmerzmitteln gefährliche Medikamenten-Cocktails, wie der Leiter der TK-Landesvertretung, Andreas Vogt, in Stuttgart mitteilte.
"Alte Menschen sind zunehmend alleinstehend und mit der Einnahme von Medikamenten oft überfordert", betonte Vogt. Er sieht besonders die Hausärzte gefordert, ein Auge darauf zu haben, welche Arzneimittel von alten Menschen eingenommen werden und ob sie eventuell weitere Hilfe benötigen. Wie eine Datenerhebung der TK zeige, bekamen etwa 27 Prozent der Senioren in Baden-Württemberg im Jahr 2011 mindestens ein Medikament verordnet, das insbesondere bei älteren Patienten Neben- oder Wechselwirkungen verursachen könne.
"Die TK hat deutschlandweit die Arzneimittelverordnungen von mehr als einer Million Versicherten über 65 Jahren ausgewertet" sagte Vogt.
Grundlage der Auswertung sei die sogenannte Priscus-Liste. Sie
enthalte 83 Arzneimittelwirkstoffe, die für Senioren nur eingeschränkt zu empfehlen seien, da diese in höherem Lebensalter unter Umständen empfindlicher darauf reagierten und dadurch häufiger an unerwünschten Begleiterscheinungen litten. Um Ärzten eine Nutzen-Risiko-Bewertung für die entsprechenden Präparate zu erleichtern, bietet die TK nach den Worten von Vogt fortan einen neuen Service an, von dem auch die Mediziner in Baden-Württemberg im Praxisalltag profitieren könnten. Im Arzneimittelreport könnten sich niedergelassene Arzte einen Überblick darüber verschaffen, welche Medikamente sie im zurückliegenden Quartal für einen TK-Versicherten verordnet hätten. "Zusätzlich erhält der Arzt einen entsprechenden Hinweis, wenn er einem Patienten im Alter über 65 Jahre ein Priscus-Medikament verschrieben hat", betonte Vogt.
* Humor gilt als anerkannte Therapieform *
Die Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse
(DGlE) lädt in die Pädagogische Hochschule in Ludwigsburg ein.
"Leben und lachen - Humor als Therapeutikum" lautet der Titel des Kongresses. Als Gründungsvater des therapeutischen Humors gilt Viktor Frankl, der Anfang der 30er- Jahre das Lachen als Heilmittel bei psychischen Erkrankungen anwandte. Dass Humor das Leben erleichtern kann, wussten die Menschen schon immer, bekannte Sprichwörter wie "Lachen ist gesund" zeugen davon. Dieses Heilmittel hat dabei nur positive Nebenwirkungen und ist kostenlos zu haben. Das Lachen wurde bereits wissenschaftlich untersucht und ist als Therapeutikum anerkannt. Neben Kapazitäten wie Dr. Michael Titze und Professor Rolf Verres beleuchten namhafte Fachleute in Vorträgen und Workshops Wesen, Anwendungsmöglichkeiten, sowie Wirkungsweise von Humor in bestimmten Lebenslagen.
* ALLERGIEN *
Veränderte Pollenflugzeiten
Pollenallergiker leiden immer zeitiger im Jahr unter ihren Beschwerden: Esche, Birke, Gräser und Beifuß blühen mittlerweile viel früher als noch vor einigen Jahren. Das hätten nun auch Messanalysen aus den zurückliegenden fünf Jahren gezeigt, wie die Europäische Stiftung für Allergieforschung in Berlin erläutert. Beifußpollen seien zudem deutlich länger unterwegs. Diese Erkenntnisse wurden in die neuen Pollenflugkalender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst für Deutschland aufgenommen.
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Wenn Sie nun auf das Banner vom Forum drücken, steht Ihnen nichts mehr im Wege.
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