Soll Sie nachdenklich machen!
"Acht Gebote des Genießens"
1. Gönne dir Genuss

Viele Menschen haben Hemmungen, ein schlechtes Gewissen oder schämen sich, wenn sie sich selbst etwas Gutes tun.
Vielleicht weil sie in ihrer Kindheit entsprechende Verbote von ihren Eltern bekommen haben, können sie sich heute selbst keinen Genuss erlauben.
Hier kommt es darauf an, sich über unnötig gewordene Genussverbote klar zuwerden und diese fallen zulassen.



2. Nimm dir Zeit zum Genießen

Das klingt banal, ist aber eine ganz wichtige Voraussetzung für das Genießen.
Genuss geht nicht unter Zeitdruck - aber manchmal genügt schon ein Augenblick.



3. Genieße bewusst

Wer viele Dinge gleichzeitig tut, wird dabei kaum genießen können.
Wollen Sie Genuss erleben, dann müssen Sie die anderen Tätigkeiten ausschalten und sich ganz auf diesen besinnen. Genuss geht nicht nebenbei.



4. Schule deine Sinne für Genuss

Genießen setzt eine fein differenzierte Sinneswahrnehmung voraus, die sich durch Erfahrung gebildet hat.
Beim Genießen kommt es auf das Wahrnehmen von Nuancen an.
Es gilt hier, die eigenen Sinne zu schärfen.



5. Genieße auf deine eigene Art

Das weiß auch der Volksmund:
"Was dem einen sin Uhl ist, ist dem anderen sin Nachtigall".
Genuss bedeutet für jeden etwas anderes.
Hier kommt es darauf an, herauszufinden, was einem gut tut und - genauso wichtig - was einem nicht gut tut und was einem wann gut tut.



6. Genieße lieber wenig, aber richtig

Ein populäres Missverständnis über Genießen ist, dass derjenige mehr genießt, der mehr konsumiert.
Für den Genuss ist jedoch nicht die Menge, sondern die Qualität entscheidend.
Ein Zuviel wirkt auf die Dauer sättigend und langweilig.
Wir plädieren deshalb dafür, sich zu beschränken, nicht aus Geiz oder aus falscher Bescheidenheit, sondern um sich das jeweils Beste zu gönnen.



7. Überlasse deinen Genuss nicht dem Zufall

Eine Redensart besagt, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen.
Das Zufällige, Spontane, Unerwartete bringt häufig einen ganz besonderen Genuss.
Es erscheint jedoch nicht günstig, den Genuss alleine dem Zufall zu überlassen.
Im Alltag wird es oft nötig sein, Genuss zu planen, d. h. die Zeit dafür einzuteilen, die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen, Verabredungen zu vereinbaren usw.



8. Genieße die kleinen Dinge des Alltags

Genuss ist nicht immer zwangsläufig etwas ganz Außerordentliches.
Vielmehr gilt es, Genuss im normalen Alltag zu finden - in kleinen Begebenheiten und alltäglichen Verrichtungen.
Wer sich selbst im Alltag innerlich dafür offen hält, kann eine Vielzahl von Quellen für angenehme Erlebnisse gerade auch im alltäglichen Leben entdecken.



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