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Dieser grausame Krieg aus religiöser Sicht betrachtet.
Der Glaube macht uns stark
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Während ich meine Gedanken auf dieser Seite niederschreibe, stehen die US-Truppen und Verbündete 25 Kilometer vor Bagdad. Wird es noch mehr Opfer unter der Bevölkerung geben?? Wird der Krieg noch mehr Frauen, Kinder und kriegsunbeteiligte Männer dahin raffen? Mit an größter Wahrscheinlichkeit grenzender Bestimmtheit.
Welche Situation wir vorfinden, wenn Sie diese Zeilen lesen, weiß ich nicht. Mich bewegen aber durch die neu aufkommenden Kriegsszenarien zwei Bilder aus dem Neuen Testament. Beide erzeugen, nebeneinander betrachtet, eine Spannung, dass sie mich wohl auch noch zukünftig beschäftigen werden, gleich wie die augenblickliche weltpolitische Lage entschieden wird.
Das eine Bild stammt aus der Passionserzählung im Garten Gethsemane. Jesus wird von den Soldaten der Tempelgarde gefangengenommen. Ein Jünger, Petrus, zieht sein Schwert und haut einem Soldaten ein Ohr ab. Jesus weist ihn daraufhin zurück und fügt die mahnenden Worte hinzu: "Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen."
(Mt 26,52)
Ich kenne Kriegsdienstverweigerer die bei Ihrer Verhandlung sich auf solche einschlägigen Bibelstellen berufen haben und damit als Christ ihre Gewissensnot gegenüber der Anwendung von Gewalt zum Ausdruck gebracht. Wer sich nun Jesus als harmonie- und friedensliebenden Menschen vorstellt, wird durch ein anderes Bild irritiert. "Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."
(Mt 10,34)
Der bibelkundige Leser weiß, dass beides in unterschiedlichen Situationen gesprochen wurde und verschiedenes meint. Gleichwohl kommt in beiden Szenen, in denen Jesus das Wort ergreift, eine fast unüberbrückbare Spannung zum Ausdruck. Was Christen glauben, was sie zu denken haben und wie sie handeln müssten, das zu beantworten, wird je konkreter um so schwierigerer. Ist beispielweise die Anwendung von Gewalt immer die schlechtere Alternative oder gibt es nicht gut begründete Situationen zur Gewalt zu greifen?
Während die Kriegshandlungen laufen, treffen sich Menschen in den Kirchen zum gemeinsamen Friedensgebet. Viele, die dort hinkommen, hoffen, es möge einen Weg aus der Gewaltspirale geben. Wer betet, lebt gleichzeitig mit der Option, dass der Gott des Friedens selbst in die Geschichte der Welt eingreift und Frieden bringt. Wer betet, lebt aber auch gefährlich. Denn betende Menschen sind der Gefahr ausgesetzt, es könnte sich alles noch ganz anders verhalten als die alten Vorurteile es zu verstehen vorgeben.
Was klar und eindeutig zu sein scheint, kann in Frage gestellt werden. Mögen betende Menschen nicht nur gestärkt, sondern manchmal auch irritiert werden, so muss sie das nicht ängstigen. Denn sie nähern sich dadurch dem, was sie für wahr erachten. Sie kommen der Wahrheit mehr und mehr auf die Spur.

"Krieg ist immer eine Niederlage der Menschheit"
Papst Johannes II
Bitte nehmen Sie jeden Mittag um Punkt 12°° Uhr eine Auszeit zu einem Friedensgebet.
"Guter Gott, du willst, dass die Menschen miteinander in Frieden leben. Wir bitten dich, zeige den Verantwortlichen dieser Welt, wie sie Spannungen lösen und neue Kriege verhindern können. Lass die Verhandlungen unter den Nationen der Verständigung und dem Frieden dienen. Lass nicht zu, dass wir mitmachen, wenn Hass und Feindschaft Menschen gegeneinander treiben."
Gotteslob 31/2
Die Menschen seien so verschieden,
und das verhindere den Frieden.
Dabei fällt ihnen bloß nicht ein,
sie könnten trotzdem einig sein.
Wo kämpfend sich die Menschheit quält,
hat's meist nur an Verstand gefehlt.
Ich erhoffe mir Frieden, Frieden, Frieden auf der Welt! Aber ich glaube nicht, dass es das geben wird, denn die Menschen bringen es einfach nicht fertig, miteinander in Frieden zu leben.
Astrid Lindgren (1907-2002)
Auf dieser Seite möchte ich an Ihr Herz für die Kinder im Irak appellieren
So viele Tränen, so viel Elend, so viel Leid!!!
Bomben hageln im Irak. Zwischen den Fronten die Kinder. Sie sind hilflose Opfer jeder Form von Gewalt!!
Viele sind unterernährt, gar vom Hungertod bedroht!!
Trotz eigenen wirtschaftlichen Sorgen, geht es uns bei Leibe nicht so schlecht, dass man darüber so einfach hinwegsehen sollte!!
So bitte ich Sie, liebe Besucher meiner Homepage, Ihrem Herz und Geldbeutel einen Ruck zugeben und das unten angegebene Konto
für Ihre Spende zu benutzen.
"Ein Herz für Kinder"
Spendenkonto: 0238 2388 BLZ: 200 700 00
Deutsche Bank Hamburg
Stichwort: Irak
Natürlich können sie auch an andere Organisationen spenden. Formulare liegen in Ihrem Bankinstitut aus
Suchen Sie Kontakt zu Menschen die ihrem Krankheitsbild entsprechen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen ?? Dann besuchen Sie doch mein Gesundheits-Forum Sie finden dort auch eine "Plauderecke für Senioren", sowie etwas für poetische oder witzige Menschen.
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"Krieg im IRAK"
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© 2004 by Hubert Wissler
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