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Kranker für Kranke * Innere Einkehr *

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  Positives Denken und Handeln Teil 3
Diese hier entstandene Serie zu positivem Denken & Handeln soll allen Denen eine Hilfe darstellen, die mit sich und ihrer Umwelt in einem harmonischen und Einklang leben möchten. Natürlich wird es Menschen geben, die mit diesen Anregungen gar nichts anfangen können. So sind hier auch kritische Stimmen willkommen, denn es ist sicher nicht so einfach gute Texte zu diesem Thema zu finden, mit denen auch jeder einverstanden ist.
Ihre Kritik, Anregungen oder gerne auch Lob richten Sie bitte an: E-Mail:
webmaster@krankerfuerkranke.de

 Einführung
Dies ist eine Meditationsseite. Es soll Ihnen helfen, sich jeden Tag eine Zeitlang auf jene Gedanken zu besinnen, die Ihnen bereits vertraut sind. Sie bezieht sich auf einige Grundsätze aus "Die Sucht, gebraucht zu werden" und Unabhängig sein, füge aber auch neue Ideen und Überlegungen hinzu.
Diese Seite soll Ihr Wohlbefinden steigern und dazu beitragen, dass Sie sorgsam mit sich selbst umgehen und mit Ihrem inneren Wachstum beginnen.
Ich hoffe mit dieser Seite ein wenig zur Bereicherung Ihres Lebens beizutragen.
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Setzen Sie sich Ziele für das und die kommenden Jahre. Erforschen Sie Ihr Inneres, und machen Sie sich klar, was in diesem Jahr noch geschehen soll. Damit leisten Sie Ihren persönlichen Beitrag und bekräftigen die Absicht, ein erfülltes Leben zu verbringen. Ziele geben uns die Richtung vor. Sie setzen große Kräfte frei, die auf universaler, bewusster und unbewusster Ebene wirksam werden. Ziele geben unserem Leben eine Orientierung.
Was soll sich dieses Jahr in Ihrem Leben ereignen? Was würden Sie gerne tun, was möchten Sie vollbringen? Welche guten Dinge würden Sie gerne in Ihr Leben einbringen? In welchen Bereichen möchten Sie menschlich wachsen? Welche inneren Blockaden oder Charakterfehler möchten Sie beseitigen? Was wollen Sie erreichen? Nebensächliches und Bedeutendes? Wohin würden Sie gerne gehen? Was wünschen Sie sich von Freundschaft und Liebe? Was soll in Ihrem Familienleben geschehen? Vergessen wir nicht, dass wir mit unseren Zielen keine Kontrolle über andere ausüben wollen - wir bemühen uns vielmehr, unserem Leben eine Richtung zu geben.
Welche Probleme möchten Sie lösen? Welche Entscheidungen möchten Sie treffen? Was soll sich in Ihrem Beruf ereignen? Was soll in Ihrer Innen- und in Ihrer Außenwelt passieren?
Schreiben Sie alles auf. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier, ein paar Stunden Zeit, und notieren Sie alles - zur positiven Bestätigung Ihrer Person, Ihres Lebens und Ihrer Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Dann legen Sie das Blatt beiseite.
Zweifellos werden Dinge geschehen, die außerhalb Ihrer Einflussmöglichkeiten liegen. Manchmal entpuppen sie sich als angenehme Überraschungen; manchmal aber auch nicht. Doch alle Ereignisse sind Teil jenes Kapitels, das dieses Lebensjahr umfassen und unsere eigene Geschichte fortsetzen wird. Das Jahr liegt vor uns wie die leeren Seiten eines Buches, die darauf warten, beschrieben zu werden. Wir können zur Aufzeichnung dieser Geschichte beitragen, indem wir uns Ziele setzen.
Angst kann für viele von uns ein gewaltiger Hemmschuh sein: die Angst zusammenzubrechen; die Angst vor dem Versagen; die Angst, einen Fehler zu machen; die Angst vor dem, was andere denken; die Angst vor dem Erfolg. Wir hinterfragen unsere nächste Aktion, unseren nächsten Satz so lange, bis wir schließlich dem Leben teilnahmslos gegenüberstehen. "Aber ich habe schon einmal versagt!" "Ich kann es nicht gut genug!" "Schau doch, was letztes Mal passiert ist!" "Was ist, wenn. ..?"
Hinter solchen Aussagen verbirgt sich Angst. Und manchmal verbirgt sich hinter der Angst noch Scham. Entspannen Sie sich. Unser Bestes ist gut genug. Vielleicht ist es sogar besser, als wir glauben. Selbst unser Versagen kann sich als bedeutsame Lernerfahrung erweisen, die für den Erfolg wichtig ist, ja ihn sogar herbeiführt. Spüren Sie Ihre Angst, und dann lassen Sie sie los. Geben Sie sich einen Ruck, und tun Sie, was immer auch zu tun ist. Wenn unsere Intuition und unser Weg uns an einen bestimmten Punkt führen, so sind wir schon an der richtigen Stelle.
Häufig fühlen wir uns wegen solcher Dinge schuldig, die gar nicht unser Problem sind. Der andere verhält sich in unangemessener Weise oder verletzt in irgendeiner Form unsere Grenzen. Wir greifen dieses Verhalten an; der andere reagiert verärgert und geht in Verteidigungsstellung. Prompt fühlen wir uns schuldig.
Schuldgefühle hindern uns daran, Grenzen zu setzen, die in unserem und im Interesse anderer notwendig wären. Sie können uns davon abhalten, auf gesunde und sorgsame Art mit uns selbst umzugehen.
Wir müssen andere nicht glauben lassen, wir härten ständig Schuldgefühle. Wir müssen uns nicht von Schuldgefühlen beherrschen lassen - seien sie gerechtfertigt oder nicht! Wir können die inneren Blockaden der Schuld durchbrechen, die verhindern, dass wir für uns selbst Sorge tragen. Strengen Sie sich an. Noch mehr! Wir tragen keine Schuld, und wir sind weder verrückt noch im Unrecht. Wir haben das Recht, unsere Grenzen zu ziehen und darauf zu bestehen, dass man uns angemessen behandelt. Wir können die Belange derer von unseren eigenen trennen und zulassen, dass sie die Folgen ihres Verhaltens, auch die der Schuld, selber tragen. Wir können darauf vertrauen, dass wir wissen, wann unsere Grenzen verletzt werden.
Jahrelang weigerten wir uns strikt, unsere Gefühle zu erkennen, wirklich zu spüren und damit umzugehen; dann folgte eine Zeit, da wir absolut zwanghaft jedem Anflug von Gefühl in unserem Inneren nachspürten. Oder wir finden uns mit unserer Machtlosigkeit, Hilflosigkeit und unserer Opferrolle ab - ehe wir dann ins andere Extrem umschwenken und aggressiv Macht ausüben auf unsere Umgebung.
Wir können aber auch lernen, anderen etwas zu geben und dabei dennoch Verantwortung für uns selbst zu tragen. Wir können lernen, uns um unsere Gefühle ebenso zu kümmern wie um unsere körperlichen, intellektuellen und spirituellen Bedürfnisse. Wir können ruhig darauf vertrauen, dass wir in unseren Beziehungen gleichwertige Partner sind. Das Ziel des Heilungsprozesses ist inneres Gleichgewicht, das wir manchmal allerdings erst erreichen, wenn wir durch Extreme gegangen sind.
Wir müssen uns keine Sorgen machen, wenn wir gute Gefühle erleben; wir müssen sie nicht durch unsere Angst vertreiben; wir brauchen unser Glücksgefühl nicht zu sabotieren. Gelegentlich tun wir das dennoch, um uns wieder auf vertrautes, wenn auch weniger angenehmes Terrain zu begeben.
Wir dürfen uns wohl fühlen. Wir müssen nicht unsere Gefühle analysieren, beurteilen oder rechtfertigen. Wir brauchen unser Wohlgefühl weder durch eigene noch durch fremde negative Gedanken verderben zu lassen.
Wer Gefallen an dieser Seite gefunden hat, wird in Abständen weitere Teile im Bereich * BESINNLICHES * und im Archiv finden. Eben immer mal meine Seiten besuchen!!
Vorschau zu den Themen in Teil 3:
Wut akzeptieren
Eintreten für sich selbst
Gebet
Handeln, als ob

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© 2004 by Hubert Wissler
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