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Schluss mit Rauchen Alt durch Rauchen
Sehen Sie gern älter aus, als Sie sind? Haben Sie gerne Falten, gelbe Zähne, gelbe Fingernägel und Mundgeruch? Dann rauchen Sie gerne weiter wie bisher.
Zugegeben, es sieht schon cool aus, wenn sich Humphrey Bogart in Casablanca eine Zigarette in den Mund steckt und sagt „Schau’ mir in die Augen, Kleines“ und es stimmt, rauchen macht tatsächlich älter und die Zigarettenwerbung zielt ja auch in den allermeisten Fällen genau auf diese Zielgruppe ab, die sooo gerne älter und erwachsener wäre. Aber während es möglicherweise bei jugendlichen Jungen noch einige Zeit die Attraktivität steigert, sieht das bei Mädchen schon sehr bald anders aus.

Abschied von der Zigarette
Was Nichtraucher nie verstehen werden: Mit dem Rauchen aufhören ist schwer - vor allem dann, wenn sich der Körper viele Jahre lang an das Nikotin gewöhnt hat. Neun Tipps für werdende Ex-Raucher
Die einen probieren es mit Akupunktur oder Hypnose, die anderen schwören auf Gummibärchen und Kaugummis. Jeder angehende Nichtraucher entwickelt andere Strategien, um mit einer liebgewordenen Gewohnheit zu brechen. Leicht fällt es den wenigsten. Ich habe neun Tipps, die Ihnen den Ausstieg erleichtern sollen:
1. Prüfen Sie Ihre Motivation:
Fragen Sie sich in aller Ruhe, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Das edelste Motiv: Ihr Körper profitiert enorm vom Rauchstopp, denn Zigaretten schaden der Gesundheit. Doch welche weiteren Gründe haben Sie? Schreiben Sie sie auf. Ein paar Anregungen: Kleidung, Haare, Wohnung riechen nie wieder nach Rauch. Küsse schmecken besser. Sie können Treppen raufsprinten, ohne dass Ihnen gleich die Puste ausgeht.
Ihre Haut wird sichtbar schöner, die Finger zeigen nicht mehr die typische Nikotinverfärbung, mit der sich Raucher outen. Sie sparen eine Menge Geld. Sie fallen nicht mehr unangenehm auf, weil Sie sich in der Öffentlichkeit eine Zigarette anzünden.
Es gibt unzählige gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören.
2. Sorgen Sie für Alternativen:
Beobachten Sie, in welchen Situationen Sie besonders gern zur Zigarette greifen. Ist es die nach dem Essen oder rauchen Sie beim Arbeiten? Oder machen Sie öfter eine kleine Zigarettenpause? Schreiben Sie die Gelegenheiten auf und versuchen Sie, in diesen Momenten gezielt für Ablenkung zu sorgen. Machen Sie ganz bewusst etwas anderes, wenn Sie den Drang nach einer Zigarette verspüren.
Hören Sie ein bisschen Musik, gehen Sie ein paar Minuten spazieren, telefonieren Sie mit einem guten Freund oder tun Sie, was Ihnen sonst Spaß macht. Meiden Sie in den ersten Wochen außerdem Situationen, die Sie mit Rauchen verbinden, z.B. Kneipenbesuche. Planen Sie für die Freizeit bewusst Aktivitäten ein, die Rauchen ausschließen, z.B. Kino oder Theater.
3. Wählen Sie einen bestimmten Starttermin:
Verlegen Sie ihn in eine Phase, in der Sie kritischen Situationen aus dem Weg gehen können. "Stress-Raucher" sollten ihren ersten rauchfreien Tag in den Urlaub verlegen. Auch positive persönliche Veränderungen - eine neue Arbeitsstelle, Umzug in eine neue Wohnung, eine neue Partnerschaft - sind gute Gelegenheiten, um das Laster nicht in den neuen Lebensabschnitt mitzunehmen. Bewährt hat es sich außerdem, ein Nichtraucher-Tagebuch zu führen. Darin können Sie schwarz auf weiß Ihre Fortschritte und Ihre Schwachstellen überprüfen.

4. Lassen Sie sich helfen:

Fragen Sie in der Apotheke nach Mitteln, die Entzugserscheinungen lindern: Pflaster, Spray oder Kaugummi erleichtern vielen Rauchern den Abschied von der Zigarette. Oft ist es hilfreich, das Rauchen gemeinsam mit anderen aufzugeben. Suchen Sie sich "Mitmacher" oder schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Viele Volkshochschulen bieten Kurse zum Thema "Nikotinentwöhnung" an. Sie können Sich auch an Ihren Hausarzt wenden.
5. Schaffen Sie rauchfreie Zonen:
Vertreiben Sie den Rauchgeruch aus Ihrer Wohnung. Waschen Sie die Vorhänge, verräumen Sie die Aschenbecher. Bestehen Sie zumindest in den ersten Monaten darauf, dass in Ihrer Umgebung nicht geraucht wird. Falls Ihr Partner weiterraucht, sollten Sie vereinbaren, dass er in der Wohnung auf Zigaretten verzichtet oder nur noch in einem bestimmten Zimmer raucht.
6. Treiben Sie Sport:
Sie wissen zwar, dass sich Ihr Körper jetzt von den Strapazen des Rauchens erholt. Am besten können Sie das Erfolgserlebnis aber beim Sport spüren: Je länger Sie nicht rauchen, desto mehr Energie und Ausdauer bekommen Sie.
Zwei weitere Vorteile: Viel Bewegung, vor allem an der frischen Luft, lenkt von der Lust auf eine Zigarette ab, und Sie können Ihr Gewicht besser halten. Wenn Sie länger nicht sportlich aktiv waren, sollten Sie zuvor einen Gesundheitscheck beim Arzt einplanen.
7. Lassen Sie sich nicht verführen:
Wenn Sie sich entschlossen haben, nicht mehr zu rauchen, sollten das auch Ihre rauchenden Freunde akzeptieren. Bleiben Sie standhaft, wenn man Ihnen eine Zigarette anbietet.
8. Lassen Sie sich nicht entmutigen:

Schwach geworden? Seien Sie nicht zu streng mit sich. Deshalb müssen Sie nicht gleich alle Ihre Pläne über den Haufen werfen. Der kleine Ausrutscher sollte ganz im Gegenteil Ihren Ehrgeiz anstacheln, das nächste mal standhaft zu bleiben. Rückfälle sind normal. Im Schnitt braucht jeder Raucher sogar fünf bis acht Entwöhnungsversuche. Sehen Sie abgebrochene Versuche nicht als Misserfolg, sondern vielmehr als erste kleine Teilerfolge.
9. Tun Sie sich etwas Gutes:

Belohnen Sie sich für Ihre Standhaftigkeit. Gönnen Sie sich jede Woche eine Kleinigkeit - schließlich haben Sie jetzt etwas Geld übrig.
10 kleine Raucherlein

die schliefen rauchend ein.
Prompt ging ein Bett in Flammen auf:
Da waren's nur noch neun.
9 Raucherlein,
die rauchten auf der Wacht.
Den einen hat der Feind erspäht:
Da waren's nur noch acht.
8 kleine Raucherlein,
die rauchten selbst beim Lieben.
Das hält das beste Herz nicht aus:
Da waren's nur noch sieben.
7 kleine Raucherlein,
die trafen eine Hexe,
die Appetit auf Rauchfleisch hatte:
Da waren's nur noch sechse.
6 kleine Raucherlein,
die haben laut geschimpft
auf einem Abstinenzlertreff:
Da waren's sie noch zu fünft.
5 kleine Raucherlein,
die neckten einen Stier.
Der eine blies ihm Rauch ins Auge:
Da waren's nur noch vier.
4 kleine Raucherlein,
die reisten nach Shanghai.
Der eine rauchte Opium:
Da waren's nur noch drei.
3 kleine Raucherlein,
die rauchten auf dem Klo.
Das Klo war voll von Biogas:
Da waren's nur noch zwo.
2 kleine Raucherlein,
die spielten was Gemeines -
wer mehr Zigarren essen kann:
Da gab es nur noch eines.
DIE LETZTE STROPHE FÜR DEN SADISTEN:
Das letzte kleine Raucherlein
bekam zwei Raucherbeine.
Sein Rollstuhl rollte vor´ne Walze:
Man fand nur noch zehn Zähne.
DIE LETZTE STROPHE FÜR DEN ZYNIKER:
Das letzte kleine Raucherlein
schwor ab dem Nikotin.
Es hörte mit dem Rauchen auf:
Jetzt spritzt es Heroin.

Wenn ich mir überlege was für schwachsinnige Bilder

inzwischen im Umlauf sind wundert mich nichts mehr!!
Ihre Kritik oder Text- Gedichtangebote richten Sie bitte an:
E-Mail: webmaster@krankerfuerkranke.de
Alle "Gute Gedanken" Texte, die sich zwischenzeitlich bei mir so angesammelt haben, finden Sie im
oder im "Archiv.2003"

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© 2004 by Hubert Wissler
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