Soll Sie nachdenklich machen!


Auf dieser Seite finden Sie zwei kleine moderne aber doch religiöse Geschichten

Kritische Stimmen sind willkommen, denn es ist sicher nicht so einfach Texte zu finden, mit denen jeder Christ einverstanden ist.

Ihre Kritik, Anregungen oder gerne auch Lob richten Sie bitte an: E-Mail:
webmaster@krankerfuerkranke.de

Soll Sie nachdenklich machen!

Besser ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold und Silber.
Psalm 119, 72


Wenn Sie morgens Brötchen kaufen und der Verkäuferin einen 500-€-Schein über die Theke reichen, wird sie ihn kaum annehmen wollen.
Warum? - Aus Angst, der Schein sei gefälscht?
Das könnte man doch anhand der verschiedenen Sicherheitsmerkmale schnell Überprüfen.

Oder weil die Geldsumme nicht ausreicht, der Schein demnach nicht gut genug, nicht wertvoll genug ist?
Nein, er ist einfach ein bisschen zu gut, eine Nummer zu groß für die Kasse einer kleinen Bäckerei, jedenfalls in den frühen Morgenstunden.

Mit der Bibel verhält es sich ähnlich.
Die Menschen wissen mit den weitreichenden und gewaltigen Aussagen des Wortes Gottes oft nichts anzufangen.
Wenn die Bibel wie ein Zehner oder Zwanziger wäre oder wie ein Dreigroschenroman, dann würden sie sie lesen.
Aber da die Heilige Schrift Informationen über das Wesen Gottes, über die Erschaffung des Weltalls und selbst über die vor uns liegende Ewigkeit gibt, wird es für manche offenbar zu viel des Guten.
Sie fühlen sich überfordert und legen die Bibel beiseite, weil die Botschaft Bereiche anspricht, die weit über ihr Interesse hinausgehen.

Aber es gibt auch einen auffälligen Unterschied zwischen der Bibel und dem 500-€-Schein.
Wenn ich nämlich zu der Verkäuferin sage, dass sie das ganze Geld einfach behalten könne, würde sie den Schein natürlich sehr gern annehmen.
So ein Geschenk würde sich niemand entgehen lassen.

Das Wort Gottes ist, wie unser Psalmvers zeigt, schon immer ein wertvolles Geschenk Gottes gewesen, von unendlich größerem Wert als jeder materielle Reichtum.
Und wer sich im Glauben auf die Botschaft der Bibel einlässt, der fühlt sich nie überfordert, sondern reich beschenkt!



Aus der Fülle des Herzens redet der Mund.
Matthäus 12, 34
Es gibt Aussprüche von Jesus Christus, die geradezu sprichwörtlich geworden sind.
So auch dieser Vers, der allerdings in der sprachlichen Fassung von Martin Luther besser bekannt ist:
"Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über."

Sprichwörter drücken in der Regel eine Wahrheit aus, die durch unsere tägliche Erfahrung bestätigt wird.
Wenn nun der Sohn Gottes etwas aussagt, dann trifft das in noch höherem Maße zu.
Und wenn Er hier über Herz und Mund des Menschen spricht, dann kennzeichnen seine Worte den Kern der Sache.

Natürlich kann ein Mensch sich verstellen und ganz anders reden, als er denkt und fühlt.
Manche sind darin sogar Meister.
Auch darüber spricht die Bibel schon an mehreren Stellen, und zwar sehr kritisch, wie z.B.:
"Mit ihren Zungen handelten sie trügerisch" (Römer 3, 13).
Und doch bleibt es grundsätzlich wahr, dass das, was in unserem Innern steckt, früher oder später auch in unseren Worten zum Vorschein kommt.
Und damit wissen es auch die anderen.

Jesus Christus allerdings ist nicht auf unsere Worte angewiesen, um uns zu durchschauen.
Vor Ihm sind wir alle wie ein "aufgeschlagenes Buch".
Er ist der große Menschenkenner.
Keiner von uns sollte sich und den Mitmenschen etwas vormachen.
Und es gibt ja durchaus Augenblicke in unserem Leben, in denen uns plötzlich bewusst wird, wie wir versuchen, die abgründigen Gedanken unserer Herzen zu verbergen.

Und dann sollten wir das offen vor Gott aussprechen.
Er weiß es schon längst.
Damit nicht genug!
Dann sollten wir auch anfangen, zu Ihm zu rufen, dass unser Herz, die Quelle des Bösen in uns, gereinigt wird.
Erst dann hat Gott sein Ziel mit uns erreicht, und dann hat auch das heutige Bibelwort seinen Zweck erfüllt.


Kritische Stimmen sind willkommen, denn es ist sicher nicht so einfach Texte zu finden, mit denen jeder Christ einverstanden ist.

Ebenso sind aber auch Angebote von religiösen Texten oder Gedichte herzlich willkommen.
Ihre Kritik oder Text- Gedichtangebote richten Sie bitte an:
E-Mail: webmaster@krankerfuerkranke.de



Alle religiösen Texte die sich so ansammeln, finden Sie im
oder im "Archiv.2003"



Suchen Sie Kontakt zu Menschen die ihrem Krankheitsbild entsprechen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen ??
Dann besuchen Sie doch mein
Gesundheits-Forum
Sie finden dort auch eine
"Plauderecke für Senioren", sowie etwas für poetische oder witzige Menschen.

 
© 2004 by Hubert Wissler created by Hubert Wissler, Ludwigsburg-Poppenweiler