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Letzter Teil 8
Mitwirkende ( Personen und Haustiere ) - Rahmenhandlung -
Jamas: Enkel von Karik
Karik: Großvater von Jamas
Hella: Lieblingskatze von Jamas
Raya: alte Hündin vom Großvater Karik
Mitwirkende: (im vom Großvater Karik erzählten Katzenmärchen)
Katzanien: Ort der Handlung / das "Katzenparadies"
Rashan: dorfältester Kater
Tarik: ältester Kater im Nachbardorf
Sura: Kater / Arzt
Rayad: Kater / Lehrer
Lilian: Frau von Kater Pompo
Pompo: Kater / Sohn von Katze Isa und Kater Jasper
Ivo: Bruder von Pompo
Ria: Frau von Kater Ivo
Roman: Sohn von Ivo und Ria
Isa: Mutter von Pompo
Jasper: Vater von Pompo
Karija: alte, weise Katze
Zitat:
Lied / Musik Ximeroni
(altes, griechisches Volkslied, übersetzt aus dem Griechischen ins Deutsche: "Tagesanbruch"
Die Autorin, Frau Ingrid Heinrich,
 stellt mir Ihre Werke kostenfrei zur Verfügung und so ist es Ehrensache, dass ich hier auf ihre Homepages:
www.kreativausflug.de
www.kreativausflug.de/pageID_940320.html
www.vitasoma.com/200532
www.outsourcing-heinrich.de
hinweise.
Einst gab es nicht nur ein Paradies für Menschen ! Es gab auch einmal ein Katzenparadies.
Dieses lag im Lande K A T Z A N I E N,
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. . . Der Genuß der Tropenfrüchte wirkte sich bei Pompo bereits weiter gesundheitlich negativ aus. Sein Blut wurde dünner. Bei seinem Vater fing es mit Nasenbluten an, bei Pompo blutete das Zahnfleisch. Konnte Lilian es überhaupt verantworten, ihren kranken Pompo alleine zu lassen? Sie wandte sich nochmals an Sura. . . .
Dieser riet ihr, ihren Plan ruhig durchzuführen, denn Pompo habe noch eine letzte Chance, von den Früchten loszukommen.
"Er muß auf seinen eigenen vier Pfoten stehen, er muß auch wieder selbständig werden und für sich selbst verantwortlich sein. Dazu gehört auch, dass er sich selber versorgt, verpflegt und auch seine Unterkunft alleine sauber hält. Wenn Du bei ihm bleibst, werdet ihr nur zusammen untergehen ! - Ihr zerstört euch beide gegenseitig !" - sagte Sura.
Hiernach ging sie in den Wald und kehrte nie wieder zu Pompo zurück. In dem neuen kleinen Dorf fand sie liebevolle Aufnahme. Sie genoß ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Rashan war verzweifelt. Nun war das eingetroffen, was er seinerzeit im Gespräch mit Pompo verhindern wollte. Doch anstatt seine Ratschläge anzunehmen und seine Weisheit zu beherzigen, hatte Pompo weiterhin genau das Gegenteil getan. Nun hatte Rashan öffentlich im Dorf die Auflösung der Ehe zwischen Pompo und Lilian bekannt gegeben. Pompo ging zu seiner Mutter, doch sie beförderte ihren Sohn mit einem Pfotenhieb aus ihrer Höhle: "Nun sieh mal zu, wie du nun fertig wirst !"
Pompo hatte in der Tat sehr viel mit sich selbst zu tun. Für Lilien war der Schritt in die Selbständigkeit gar nicht einmal so schwer, wie sie anfangs dachte. Vorher hatte sie für sich und Pompo gesorgt und die ganze Verantwortung alleine getragen. Nun hatte sie es einfacher. Sie war nur noch für sich selbst verantwortlich und auch das Alleinsein war gar nicht so schwer.
Pompo's List seinerzeit bei der Brautwahl hatte ihn im Leben also nicht weit gebracht. Wer hoch steigt, kann tief fallen ! Und wenn man zu hohe Ansprüche stellt und das Beste gerade gut genug ist, dann muß man auch selber etwas zu bieten haben oder sich anstrengen, etwas im Leben zu werden.
Karik hatte seine Erzählung beendet.

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Jamas fragte, was der Name "Pompo" nun eigentlich bedeute. Karik lächelte und sagte, "Pompo kommt aus dem Türkischen" und bedeutet übersetzt "Perle". Doch, mein Junge, bedenke: es gibt echte und unechte Perlen und mitunter sind die echten Perlen von den unechten schwer zu unterscheiden. "Das ist etwas, was man im Laufe seines Lebens lernen muß!"
Der Großvater ermunterte seinen Enkel zum Aufstehen. Sie wollten im Morgengrauen aufbrechen. Jamas zog sich warm an, sein Großvater stand einen Augenblick vor der Haustür und sog die frische Morgenluft ein. Er atmete mehrmals tief durch und blickte zum Himmel. Der Sturm hatte sich gelegt. Eine gespenstische, unnatürliche Stille umgab jedoch die Landschaft. Karik betrachtete an dem sonst klaren, blauen Himmel eine grauschwarze Wolke. Sie hatte die Gestalt einer Taube, die im Flug beide Flügel ausgebreitet hatte.
Über dem Kopf der Taube erblickte er eine weitere ovale, schwarze Wolke. Sie war genauso groß, wie der Kopf der Taube und verglich diese mit den gemalten Heiligenscheinen auf den religiösen Bildern Alter Meister. Der Großvater überlegte: "Was hatte denn dieses nur zu bedeuten?" Eine weiße Taube symbolisierte gewöhnlich den Frieden, diese schwarze Taube also den Krieg !
"Wenn es heute tatsächlich zum Krieg kommt und die Menschen Ernst machen, so ist es wohl unser Schicksal und Vorbestimmung", sagte er zu sich selbst. Er ging zum Stall und murmelte: "Nur Gott allein weiß, wann wir wohl wieder Frieden haben werden!" Er öffnete die Stalltür und seine Hündin Raya sprang ihm vom Stroh freudig entgegen.
Karik holte die Esel und die Ziege aus dem Stall, band die Tiere mittels einer langen Führleine aneinander und blickte immer wieder zu dem geheimnisvollen schwarzen Wolkengebilde empor, zu der schwarzen Taube - ein schlechtes Ohmen für einen bedrohten Frieden. "Liebe und Krieg sind zwei verschiedene Formen der Hingabe", dachte Karik weiter. "Sowohl im Krieg als auch in der Liebe wird der Leib gegeben und ein Stückchen von der Seele genommen. Hingabe bedeutet: Opfer geben !", doch Karik verstand den Sinn dieser ihm unnötig erscheinenden Menschenopfer nicht. Auch im Frieden sind angestrebte Ziele zu erreichen, nicht nur mit Krieg. Während er sich in Gedanken weiter mit
der Politik beschäftigte, kam Jamas fröhlich aus dem Haus heraus. Karik hielt die Führleine fest in seiner Hand, die von der Feldarbeit rauh und ausgearbeitet war. Der Atem der Tiere dampfte in der kalten Morgenluft.
Jamas lief zu seinem Großvater und die Hündin umkreiste freudig springend ihre Menschen. Sie bellte vor Vergnügen und ahnte nichts von den harten Zeiten, die auch auf ihr Hundeleben zukommen werden.
Die vier Hauskatzen gesellten sich maunzend dazu, denn sie wollten nicht alleine zurück bleiben. Sie wußten, dass die Ziege Spenderin so manch leckerer Schüssel Milch war. Die ungewöhnliche Karavane bewegte sich auf ihr Ziel - die Berge - zu. Karik nahm sich fest vor, oben in den Bergen mit seinem Enkel über den Krieg zu sprechen, obwohl er immer noch keine treffenderen Worte parat hatte, seinen Sinn zu erklären. Er führte die Tiere und mußte sich auf den steinigen Weg konzentrieren, der sich immer steiler in Richtung Berge hinaufwand. Kam auch nur eines der aneinander gebundenen Tiere ins Stolpern oder ins Rutschen, könnten alle seitlich hinab in die Tiefe stürzen. Unbeschwert und sorglos genoß Jamas diesen Tagesanbruch. Auch er konzentrierte sich auf
jeden seiner Schritte.
Karik erinnerte sich beim Anblick der rötlichen, zaghaften ersten Sonnenstrahlen an ein weises, aber einfaches griechisches Volkslied, "XIMERONI" ("Tagesanbruch").Seine Mutter war Griechin und dieses war ihr Lieblingslied gewesen.
Übersetzt bedeutete es in etwa:
Gehe dem neuen Tag mit klaren und ungetrübten Gedanken entgegen !
Verjage die Sorgen von gestern, genauso wie das Morgenlicht
die Schatten der Nacht vertreibt.
Nimm die wunderbare Landschaft wahr, die um dich herum ist
und freue dich, dass du lebst, um sie sehen zu dürfen.
Die Sonne möge in deinem Herzen aufgehen,
und der blaue Himmel soll sich in deiner Seele spiegeln.
Und wenn manchmal Wolken aufsteigen, mußt du bedenken:
Wenn es niemals regnen sollte, wie könne ich
dann jemals den Sonnenschein genießen ?
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Karik schaute zum blauen Himmel hinauf. Auch nicht das kleinste Wölkchen war zu sehen, die unheilverheißende schwarze, taubenförmige Wolke war verschwunden.
Zuversichtlich begann er, das Lieblingslied seiner Mutter vom "Tagesanbruch" zu singen, Ximeroni, während aus der Ferne bereits ein beunruhigendes, unheimliches und unnatürliches Donnern und Grollen zu ihren Ohren herüberdrang .............. .
  Nun bin ich am Ende dieser wundervollen "Katzengeschichte" angelangt.
Da diese wunderschöne Serie so großen Anklang bei den Besuchern meiner Seite gefunden hatte, stellte mir und damit auch Ihnen die Autorin Frau Ingrid Heinrich auch den Teil 2
Wolken über Katzanien  zur Verfügung.
Dieses wird Ihnen in Bälde hier auf www.krankerfuerkranke.de zur Verfügung stehen. Eben immer mal wieder vorbeischauen.
So möchte ich mich auch in Euerem Namen bei Frau Heinrich herzlich bedanken. Es ist nämlich nicht so gewöhnlich, dass Schriftsteller so großzügig sind und mir Ihre Werke kostenfrei überlassen  
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Wege zu den ArchivenAuch für kritische Mails
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Wollen Sie zur Serie: "Katzengeschichten" von der Autorin Frau Heinrich??
* HIER... Teil 1 * Teil 2 *
Alles was sich unter Besinnlichem & Poesie zwischenzeitlich bei mir sonst noch so angesammelt haben, finden Sie im
oder auch im
"Archiv.2004"
Kritische Stimmen sind willkommen, denn es ist sicher nicht so einfach immer gute poetische Texte zu finden, mit denen jeder Leser einverstanden ist.
Ihre Kritik, Anregungen oder gerne auch Lob richten Sie bitte an: E-Mail:
webmaster@krankerfuerkranke.de |
Suchen Sie Kontakt zu Menschen die ihrem Krankheitsbild entsprechen, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen ?? Dann besuchen Sie doch mein Gesundheits-ForumSie finden dort auch eine " Plauderecke für Senioren", sowie etwas für poetische oder witzige Menschen.
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© 2004 by Hubert Wissler
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