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Kranker für Kranke * Innere Einkehr *
Positive Gedanken stärken Ihre Seele!

Positives Denken und Handeln
Teil 8
Diese hier entstehende Serie zu positivem
Denken & Handeln soll allen denen eine Hilfe darstellen, die mit sich und ihrer Umwelt in einem harmonischen und Einklang leben möchten.
Natürlich wird es Menschen geben, die mit diesen Anregungen gar nichts anfangen können.
So sind hier auch kritische Stimmen willkommen, denn es ist sicher nicht so einfach gute Texte zu diesem Thema zu finden, mit denen auch jeder einverstanden ist.

Ihre Kritik, Anregungen oder gerne auch Lob richten Sie bitte an: E-Mail:
webmaster@krankerfuerkranke.de

Einführung
Dies ist eine Meditationsseite.
Es soll Ihnen helfen, sich jeden Tag eine Zeitlang auf jene Gedanken zu besinnen, die Ihnen bereits vertraut sind.
Sie bezieht sich auf einige Grundsätze aus "Die Sucht, gebraucht zu werden" und Unabhängig sein, füge aber auch neue Ideen und Überlegungen hinzu.

Diese Seite soll Ihr Wohlbefinden steigern und dazu beitragen, dass Sie sorgsam mit sich selbst umgehen und mit Ihrem inneren Wachstum beginnen.

Ich hoffe mit dieser Seite ein wenig zur Bereicherung Ihres Lebens beizutragen.


Thema:
Religiöse Freiheit

"...eine Macht, größer als wir selbst..."
"Gott, wie wir ihn verstehen"
Diese Worte bringen den spirituellen Aspekt in die Zwölf Schritte.
Sie sind die ersten beiden Hinweise auf Gott, und der Wortlaut wurde aus gutem Grund gewählt.

Jedem von uns bleibt es überlassen, unsere Höhere Macht - Gott - zu definieren und zu verstehen, wie wir es wünschen.
Das bedeutet, dass wir unsere Religionszugehörigkeit nicht in unsere Heilungsgruppen einbringen.
Wir versuchen nicht, unsere religiösen Überzeugungen oder unser Verständnis von Gott irgend jemandem aufzuzwingen.
Wir benutzen unsere Gruppen oder Zusammenkünfte nicht als Podium, um Mitglieder für eine Religionsgemeinschaft anzuwerben.
Wir versuchen nicht, anderen die Besonderheiten unserer religiösen Überzeugung aufzudrängen.
Wir geben uns selbst und jedem anderen das Recht, auf jeweils eigene Weise die Höhere Macht zu begreifen.

Heute will ich das Gottesverständnis anderer Leute ebenso respektieren wie mein eigenes.
Ich werde nicht zulassen, dass das Urteil anderer über meine Glaubensrichtung mir Angst und Leid verursacht.
Ich trachte danach, im Heilungsprozess spirituell zu wachsen, mit oder ohne Unterstützung einer bestimmten Religionsgemeinschaft.


Thema:
Bedürfnisse anmelden

Eines Abends fühlte ich mich einsam, bedrückt und erschöpft.
Ich befand mich auf ausgedehnten Reisen, war getrennt von Freunden und Familie.
Ich hatte für abends einen Flug nach Hause gebucht, was allerdings niemand wahrzunehmen schien.
Alle glaubten mich in der Fremde.

Spätabends begann ich mit Gott zu hadern.
Die ganze Woche arbeite ich hart.
Ich fühle mich einsam. Ich möchte, dass jemand für mich da ist.
Du hast mir zu verstehen gegeben, ich soll mich an Dich wenden, wenn ich etwas brauche, und heute brauche ich die Gegenwart männlicher Energie.
Ich brauche einen Freund, jemanden, dem ich vertrauen kann, der sich in nichtsexueller, nicht ausbeuterischer Form um mich kümmert.
Ich will in die Arme genommen werden.

Ich legte mich auf die Couch und schloss die Augen.
Ich war zu müde, um irgend etwas anderes zu tun, als einfach loszulassen.
Wenige Minuten später klingelte das Telefon.
Ein ehemaliger Kollege rief an, der inzwischen zum Freund geworden war.
"Hallo, Kleines", sagte er.
"Du klingst wirklich müde und erschöpft.
Was hältst du davon, wenn ich vorbeikomme und dir die Füße massiere?
Ich glaube, das wäre genau das Richtige für dich."

Eine halbe Stunde später stand er mit einer Flasche Massageöl vor meiner Tür.
Er massierte mir sanft die Füße, nahm mich in die Arme, sagte mir, wie sehr er mich mochte, und ging wieder.
Ich lächelte.
Ich hatte genau das bekommen, wonach ich verlangt hatte.
Es tut gut, Gottvertrauen zu haben.

Heute will ich mich darauf besinnen, dass Gott sich um das kümmert, was ich brauche, vor allem dann, wenn ich mich darum kümmere.


Tagesaufgabe:
Zweiter Schritt
Wir kamen zu dem Glauben, dass eine Macht, größer als wir selbst, uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.
Zweiter Schritt von Al-Anon

Wir kommen zu dem Glauben an ein besseres Leben durch das große Geschenk, das andere Menschen uns dadurch machen, dass wir sie hören, sie sehen und verfolgen können, wie der Heilungsprozess ihr Leben verändert.

Es gibt eine Macht, die größer ist als wir selbst.
Es gibt die wahre Hoffnung, dass unsere jeweiligen Umstände und unser Leben insgesamt besser werden.

Wir befinden uns nicht in einem "Do-it-yourself-Programm".
Wir müssen keine Kraftakte vollbringen, um uns zu verändern.
Wir müssen unsere innere Heilung nicht erzwingen.
Wir müssen uns nicht selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen.
Der Glaube an die Existenz einer Höheren Macht genügt - einer Macht, die sich um unser Leben kümmert.
Sie vollbringt Dinge für uns, die wir unter größten und gewissenhaftesten Anstrengungen nicht erreichen könnten.

Unsere Höhere Macht wird bewirken, dass wir wieder ein gesundes und zuträgliches Leben führen.
Wir müssen nur daran glauben.
Öffnen Sie die Augen. Beobachten Sie.
Sehen Sie sich die Menschen Ihrer Umgebung an.
Achten Sie auf die Gesundheit, die sie wiedergefunden haben.
Damit finden Sie Ihr Vertrauen, Ihren Glauben, Ihre Gesundheit.

Heute will ich - ungeachtet meiner Umstände - mit meiner ganzen Kraft glauben, dass eine Macht, größer als ich selbst, mir zu einer friedlichen, gesunden Lebensweise verhilft.
Sodann entspanne ich mich und überlasse alles weitere dieser Höheren Macht.

Tagesaufgabe:
Vertrauen in unsere Höhere Macht
Wir fassten den Entschluss, unseren Gottes - wie wir ihn verstanden - anzuvertrauen.
Dritter Schritt von Al-Anon

So viele Worte über eine Höhere Macht, über Gott, wie wir ihn verstehen.
So viel Freude, wenn wir ihn verstehen lernen.

Spiritualität und spirituelles Wachstum sind die Grundvoraussetzungen für Veränderungen.
Die Genesung von der Co-Abhängigkeit ist keine Aufgabe nach dem Do-it-yourself-Verfahren.

Ist Gott ein gnadenloser Zuchtmeister?
Ein hartherziger Magier, der alle möglichen Tricks auf Lager hat?
Ist Gott taub? Lieblos?
Willkürlich? Unversöhnlich?
Nein.

Er ist ein liebender Gott, ein fürsorglicher Gott.
Er ist der Gott unserer inneren Heilung.
Er bereitet uns nicht mehr Schmerzen, als zu unserer Gesundung und Läuterung notwendig sind.
Er spendet so viel Güte und Freude, wie unser Herz fassen kann, sobald es geheilt, offen und bereit ist zu empfangen.
Gott ist Zustimmung, Akzeptieren, unmittelbares Verzeihen.

Gott hat kleine Geschenke für uns vorgesehen, die uns den Tag verschönen, und manchmal große, wunderbare Überraschungen - die genau zur rechten Zeit kommen und genau auf uns abgestimmt sind.
Gott ist ein großer Meister, der aus unseren Freuden, unserer Trauer, unserem Glück und der Gesamtheit unserer Erfahrung ein Bildnis unseres Lebens schafft, das Schönheit, Sensibilität, Farbe, Humor und Gefühl ausstrahlt.
Gott, wie wir ihn verstehen, ist ein liebevoller Gott:
der Gott unserer Heilung.

Heute will ich mich der Fürsorge eines liebenden Gottes zugänglich machen.
Ich will zulassen, dass Gott mir seine Liebe schenkt.

Vorschau zu den Themen in Teil 9:

Scham ablehnen
Freude an der inneren Heilung
Finanzielle Verantwortun
Schluß mit der Opferrolle



Positives Denken & Handeln
* Teil 1 * Teil 2 *
Teil 3 * Teil 4 * Teil 5 * Teil 6 * Teil 7 *
* Teil 8 * Teil 9 * Teil 10 * Teil 11 * Teil 12 * Teil 13 *


Alles was sich unter "Positives Denken & Handeln" und sonst an Besinnlichem bei mir so angesammelt hat,
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